Athena gegen böse Schwiegermama

GlühbirneATHENA GEGEN SCHWIEGERMAMA

Alle Frauen sind Schlampen. –So fühlst du dich? –Ich meine die andere Frauen.-Das darfst du deinem Sohn erzählen. Mich kannst du nicht verarschen. –Du bist frech. Du darfst meinen Sohn nicht heiraten. –Ich will nicht heiraten. Wollte es auch niemals. –Du hast es aber schon mal getan. –Weil die Gesetze frauenfeindlich sind. Beim nächsten Kind, gibt’s keinen Trauschein. –Und wer ist dann der Vater? –Keiner! –Du bist unverschämt. Ich werde meinem Sohn nicht erlauben mit dir zu schlafen. –Zu spät! Wir haben schon und er sagte, es war magisch. –Du hast es ohne Trauschein gewagt? Schlampe! –Du bist mit Trauschein fremdgegangen. Du bist die Schlampe. –So eine Frechheit! Du bist verrückt! –Ja. Du aber auch. –Wieso ich? –Männer sind hinter Frauen her, die der Mutter ähnlich sind. Ödipus komplex. –Mein Sohn hat diesen komplex nicht. –Hätte er ihn nicht, wenn es dich nicht gäbe. –Du Verrückte! Ich schicke dich in die Psychiatrie! –Ich nehme dich mit, mal schauen wer es länger dort aushält. –Du schreckliches Weib! Du willst mich verrückt machen! –Ich brauche es nicht. Du bist schon daneben! –Hör zu Mädchen, wir müssen miteinander reden. Wir sollten zusammen arbeiten. Dann können wir ihn kontrollieren. –Ich will ihn nicht kontrollieren. Ich will ihn lieben. –Du bist eine Nymphomane! –Du hast aber die viele Kinder! –Was meinst du jetzt? –Das, was du verstanden hast. –Du darfst nicht so mit mir reden! Ich verlange Respekt! –Ich respektiere die Leute die es verdienen. –Ich bin doch seine Mutter! Ich habe ihn auf der Welt gebracht! Ich habe ihn gekriegt! –War es anstrengend? Hattest du einen Orgasmus, oder bist du anorgastisch? –So wie du redest! Du bist keine Frau! –Doch, ich habe eine Vagina. -So reden Frauen nicht! –Weil es dir so passt? –Dies verbietet die Gesellschaft! –Deine, oder meine? –Es gibt nur eine Gesellschaft! –Ja, dort wo du lebst, in der Vergangenheit. –Mädchen, sei vernünftig, ich habe Erfahrung, ich weiß was ich sage, die Frau muss sich fügen können. Sie muss dem Mann gehorchen. –Schon was von Gleichberechtigung gehört? –Der Pfarrer während der Zeremonie sagt, die Frau soll Angst vor dem Mann haben. –Und dann sagt er, der Mann soll sich von den Eltern lösen und sich an die Frau binden. –Ja, aber du muss Verständnis zeigen. Ich kann mein Kind nicht aufgeben, dann stehe ich alleine da! –Kauf dir einen Hund. –Du vergleichst meinen Sohn mit einem Hund? –Nein, du benimmst dich so, als wäre er dein Hund. –Verstehe es doch! Er ist mein Kind! –„Eure Kinder sind nicht eure Kinder. Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst. Sie kommen durch euch, aber nicht von euch und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht. Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken. Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen, denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, den ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen. Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen. Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern…“ schrieb Khalil Gilbran. –Du und dein dummes Zeug, was du redest! –Mein Zeug ist nicht dumm, sondern die Menschen die es nicht verstehen. –Bin ich dumm? –Du sagst es. –Freche Zicke! –Ich bin keine Zicke, ich bin ein Tiger. –Soll ich jetzt Angst kriegen? Du spinnst! –Weiß inzwischen schon jeder. Was Neues?  –Ich wollte eine gute Schwiegermutter sein, aber so wie du bist, geht es nicht. –Gute Schwiegermutter ist die tote Schwiegermutter. –Du willst mich umbringen?  Du kriegst meinen Sohn nie! Ich habe ihn unter Kontrolle! –Seine Hosen auch? –Ja! –Pervers bist du auch „Gräfin“? –Ich meine was anderes! Komm, reden wir, wir können alle glücklich werden. Lass mich Anteil haben! Ich habe so viel für ihn getan. Er war immer bei mir. Warum willst du es ändern? –Ich will nichts ändern. Änderungen passieren, es ist natürlich. –Nein! –Du bist neidisch, weil ich ihn in den siebten Himmel schicken kann und du nicht! –Nein, er gehört mir und du kriegst ihn nie! –Dann gebe ich dir einen Fluch. – Hexe! Du hast mein Kind verhext! –Du bist Hexe! Ich bin eine Fee. Ich werde ihn befreien.  –Ich schicke dich in die Hölle! –Du wirst hingehen, weil du böse bist. –Ich kriege einen Anfall! Ich sterbe! –Ok, ich warte bis du stirbst und dann hole ich den Notarzt.


Dies war eine Mischung aus Gesprächen zwischen mir und verschiedenen Frauen, plus eine Dosis Humor. Den Khalil Gilbran, habe ich hinzugefügt, weil ich dieses Stück einfach toll finde. 

Über mondfee1967

nicht kontrollierbar Ich habe mehr als hundert Blogeinträge veröffentlicht und damit einen "Spiegel" erstellt, in dem man das wahre Gesicht unserer Gesellschaft sehen kann.
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