Athena gegen Bourgeoisie

Die kleine Athena gegen den Einfluss der ausländischen Bourgeoisie

AA: Athena denkt im Stillen

A: Athena

M: Mama

P: Papa

B: kleiner Bruder

AA: Der Papa redet schon wieder Deutsch am Telefon. Es wird „Krieg“ geben! P: Ja, Ja, so ist es richtig! Tschüss, schönen Abend! Athena, komm hierher. A: Was ist? P: Bist du heute brav gewesen? A: Ja. P: Ich glaube es nicht. Ich frage deinen Bruder. War sie heute brav? B: Nein! Sie hat gepupst! A: Du pupst doch auch! Und der Papa! P: Du bist aber ein Mädchen. Du darfst es nicht. A: Meine Schwester pupst auch. P: Nein. A: Doch, sie gibt es nur nicht zu! P: Jetzt, geht es aber um dich. Ich verbiete es dir! A: Was soll ich tun wenn ich Luft habe? Soll ich platzen? P: Ja! A: Mama, der Papa sagt, ich soll platzen! M: Stergio, du bist nicht normal. Ich habe alles gehört. P: Ihr, Feministinnen, verdirbt die Gesellschaft! M: Du und deine Freunde, ihr seid verdorben und pervers auch! P: Fang jetzt nicht damit an. Ich übernehme die Erziehung dieses Kindes. M: Ok, du bist sowieso nie zu Hause. P: Athena, was hast du sonst getan? A: Nichts. B: Sie hat Zucker gegessen! P: Warum? A: Die Mama hat es erlaubt. P: Helena, sie kriegt nie wieder Zucker. M: Sie muss zum Arzt. Ihr ist oft schwindelig, sie isst wenig und wird bewusstlos. Wenn sie Zucker bekommt, es geht ihr besser. P: Meine Deutsche Freunde wissen besser. M: Woher denn? Sie haben das Kind nicht mal untersucht. P: Ich sollte sie vielleicht nach Deutschland zum Arzt bringen. M: Nein. Es gibt hier auch Ärzte. P: Es wird uns nichts kosten. Nur die Fahrt. M: Das Geld für die Fahrt, zahlen wir hier an einem Arzt. So schlecht geht es ihr nicht, um hingehen zu müssen. P: Sie wird dort gründlicher untersucht. Vielleicht muss sie operiert werden. Die Ärzte wollen forschen. M: Deswegen kostet es nichts? Du bist verrückt! Mein Kind ist kein Versuchskaninchen! Sie bleibt bei mir. Ich bringe sie zum Psychologen, sie bildet sich ein, sie hätte eine Zwillingsschwester. P: Nein, lass es sein. Athena, du sollst den Mund halten. A: Nein, du hast sie mir gezeigt. M: Siehst du? Sie muss zum Arzt. A: Nein Mama, wenn du mich liebst, musst du mir glauben! Du hast geschlafen und man hat sie dir geklaut! Du hast gesagt, du hast geschlafen und man hat dich geschnitten, damit ich rauskomme. Sie war auch im Bauch. P: Hör auf zu lügen! A: DU lügst Papa! Mama, ich lüge nicht, ich schwöre! Er lügt! (Athena kriegt eine Ohrfeige vom Papa. Sie fängt an zu schreien und schlägt sie den Kopf gegen die Wand. Alle versuchen sie festzuhalten) P: Wo ist der Keller? M: Du bist nicht in Deutschland. Wir haben keinen Keller im Haus. Schicke sie ins Kinderzimmer. P: Nein, meine Freunde hatten Recht, sie muss eingesperrt werden. Sie kommt in den Abstellraum. (Athena wird eingesperrt)

AA: Warum bin ich eingesperrt? ich habe nicht gelogen. Weil ich gepupst habe? Ist Pupsen eine Sünde? Diese Leute sind daran schuld, die immer anrufen. Sie sind böse und klauen sie Kinder. Vielleicht sie sperren auch meine Schwester ein! Die arme, sie muss das ganze alleine durchstehen. Ohne Mama! Wäre ich stark wie Herkules, würde ich die Wand abreißen und zu ihr gehen um sie zu retten. (Athena schlägt an die Tür) P: Hör auf damit. Weil du nicht ruhig bist, bleibst bis morgen dort! AA: Er hat es gehört. Ich kann die Tür nicht zerbrechen und es gibt hier keine Fenster. Dunkel ist es auch. Ich habe Angst! Ich kriege hier wenig Luft. Zu eng. Bis Morgen, sterbe ich vielleicht! Wenn ich sterbe, es ist besser. Die Mama liebt mich so wie so nicht. Dann gehe ich in den Himmel und ich werde Engel. Der Onkel sagt, wenn Kinder sterben, werden sie zu Engel. Ich werde mit den anderen Engeln spielen und glücklich sein. Meine Geschwister sind nicht fair wenn wir spielen. Die Mama wird viel weinen, bis sie stirbt. Es wird ihre Strafe sein, weil sie mir nicht glaubt. Aber ich will noch nicht sterben! Ich will groß werden und viel lernen und auch wie die Mama, Kinder bekommen. Was soll ich tun? Der Onkel sagt, wenn wir Probleme haben, müssen wir viel beten. Wenn ich bete, dann passiert vielleicht ein Wunder! Die Tante sagt, es gibt Wunder. Aber die Mama glaubt nicht an Gott. Ob ich an Gott glaube oder nicht, ich kann hier nicht raus. Ich probiere es. Wenn es einen Gott gibt, dann hilft er mir. „Lieber Gott, hol mich hier raus!“ (Athena wartet. Passiert nichts) Ich glaube, es gibt keinen Gott und es gibt keine Wunder. Aber der Onkel sagt, wir müssen zuerst für die anderen beten, dann hören uns die Engel und helfen sie uns. „Lieber Gott, wenn meine Schwester auch eingesperrt ist, hole sie raus!“ (Athena hört Schritte. Die Tür geht auf) Unglaublich! Es ist passiert! Ein Wunder! P: Geht es dir gut? (Athena schweigt. Sie wird herausgetragen) P: Das Einsperren hat dir gut getan. Jetzt bist du ruhig. AA: Idiot! Ein Wunder ist geschehen! Da kann man nur staunen. P: Gut das sie wieder angerufen haben. Bis morgen hätte sie vielleicht keine Luft mehr. Der Raum ist dicht. Keiner hat daran gedacht, aber ein Kind. (Die Mama sitzt da, wie versteinert) M: Du hättest das Kind umgebracht und ich habe nichts dagegen unternommen! P: Du übertreibst. So schlimm war es nicht. M: Ich bin jetzt schockiert. Ich kann dich nicht mehr ansehen. Gehe, oder ich explodiere. (Der Papa geht. Der Mama kommen die Tränen. Athena wird auf der Stirn geküsst) AA: Und ich dachte, die Mama liebt mich nicht. Ich muss sie trösten. (Athena springt hoch) A: Mama! Ein Wunder ist geschehen! (Die Mama lacht) M: Hör auf. A: Doch Mama. Ich habe gebetet und ein Engel hat gehört und rettete er mich! M: Der Mann, der angerufen hat, er hat dich gerettet. A: Ein Engel hat ihn dazu gebracht. M: Wer immer daran gedacht hat, ist sehr klug. Gott soll ihn segnen! A: Mama, hast du gehört, was du gerade gesagt hast? M: Es ist nur eine Art sich auszudrücken. A: Soll ich nicht beten? M: Wenn es dir hilft, darfst du schon. A: Glaubst du jetzt an Gott, oder nicht? M: Ich glaube, es gibt eine höhe Macht, die uns am Leben hält. A: Das ist Gott. M: Aber die Türken nennen es Allah und andere Menschen nennen es Natur. A: Warum streitest du dann mit dem Onkel? M: Weil er ein Fanatiker ist. Er denkt, nur seine Religion ist richtig. Wenn es eine höhere Macht gibt, dann ist sie für alle Menschen da. A: Dann streiten wir Menschen umsonst und wir leiden darunter. Ich leide auch und ich werde sterben, weil die Menschen dumm sind. M: Hör zu Athena, mein Opa war sehr gebildet und ich habe viel von ihm gelernt. Er sagte, alles was wir tun, beeinflusst unsere Zukunft. Du sollst immer das Richtige tun. Ich weiß, man kann nicht immer wissen, was richtig ist, aber du sollst es versuchen. A: Auch wenn die anderen falsch mir gegenüber sind? M: Auch dann. A: Es ist aber schwierig. M: Ich weiß, aber nur so, kommst du immer weiter! A: Stimmt Mama! Die Lehrerin sagt auch, wir sollen gut sein. Rächen werde ich mich aber trotzdem!

Eine WAHRE GESCHICHTE    

Über mondfee1967

nicht kontrollierbar Ich habe mehr als hundert Blogeinträge veröffentlicht und damit einen "Spiegel" erstellt, in dem man das wahre Gesicht unserer Gesellschaft sehen kann.
Dieser Beitrag wurde unter Nachrichten und Politik veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s