ATHENA GEGEN DIE GROßE „LÜGE“

A: Athena

AA: Athena denkt im Stillen

F: Freund von Athena (Markus)

P:Papa

(Seukendorf Landkreis Fürth 1989)

F: Warum gibst du es nicht zu? A: Warum soll ich eine Lüge zugeben? F: Bist du sicher dass es gelogen ist? A: Diese Frau spinnt! Sie soll aufhören Gerüchte über mich zu verbreiten! F: Wie erklärst du dann die Tatsache dass du drei Nieren hast? A: Es kann passieren. Ich habe mal einen gesehen, der 6 Zehen hatte. F: Wen? A: Ich kann mich nicht erinnern wer es war. F: Ich glaube du hast ein Problem. Du hast Gedächtnislücken. Verwirrtes Smiley A: Es ist normal. Kannst du dich an jede Einzelheit deines Lebens erinnern? F: Nein, aber man kann doch nicht ganze Menschen vergessen. A: Ich kenne sehr viele Menschen. Ich erinnere mich nur an jene, die wichtig sind. F: Ist deine Zwillingschwester nicht wichtig? A: Diese Frau spinnt! Hätte ich eine Zwillingsschwester, wären wir zusammen aufgewachsen. F: Sie besitzt nur eine Niere und keine Blase. Man hat den Harnleiter durch die Nabel rausgezogen und sie trägt eine künstliche Blase außerhalb des Bauches, die sie regelmäßig entleeren muss. A: Schwer zu glauben das es sowas gibt. F: Du hast einen zusätzlichen blinden Harnleiter. Die Leute hier sagen, ihr seid siamesische Zwillinge gewesen, über die Nabel miteinander gebunden und man habe den Harnleiter abgeschnitten. A: Meine Mutter, würde es niemals zulassen. F: Sie war in Vollnarkose. A: Trotzdem, ich kann nicht glauben dass mein Vater so schlecht sein könnte. Und diese Frau soll aufhören böse Gerüchte über mich zu verbreiten. Wenn sie so weitermacht, ich werde sie anzeigen. F: Weswegen? A: Verleumdung! F: Du solltest Kontakt zu ihr aufnehmen, dann könnt ihr manche Missverständnisse klären. A: Ich weiß nicht… Sie ist arrogant. F:Wenn du sie besser kennenlernst, vielleicht änderst du deine Meinung. A: Warum wirft sie mir vor, eine Masochistin zu sein? F: Du hast in deine Haut ein Initial eingeritzt. Man kann es noch sehen. A: Na und? Ich dachte ich war in einen Mann verliebt. Lach nicht. Er war ein Idiot. F: Wieso? A: Er hatte mich fast ertränkt. F: Meinst du im Jahr 1980 als das Boat umkippte? Einen  Deutschen? A: Nein. Ich meine einen Griechen aus Athen, im Jahr 1985. Wir waren am Strand. Ich habe danach ganz schlimme Flüche ausgesprochen. Irgendwann später entschuldigte er sich bei mir. F: Und wieso dachtest du, das du verliebt in ihn warst? A: Er war viel zu nett manchmal. Es verwirrte mich. Meine Freundin sagte, er kopiert. Er hat sich wie ein anderer benommen. F: Welche anderer?


 A: Keine Ahnung. F: Aber wenn du dich selber verletzt… A: Spinnst du? Viele Menschen lassen sich tätowieren. Sind sie Masochisten? F: Das macht aber ein anderer für sie. A: Dann sind sie mehr krank als ich! Ich hatte die Kontrolle. Hatte ich Schmerzen, gönnte ich mir eine Pause. F: Aber ein Arzt sagt… A: Hat er sein Diplom erkauft? (der Freund lacht) F: Vielleicht! A: Wo kann man Diplome kaufen? Ich brauche auch ein paar! F: Du hast nicht genug Geld! A: War auch ein Witz! F: Probier es mit ihr! Sie will Griechisch lernen und du willst mehr Deutsch lernen. Du brauchst auch Gesellschaft. Ich bin viel zu oft weg. Ihr könnt Freundinnen werden. A: Ok, sage ihr, sie darf mich besuchen. Ich kenne mich in der Gegend nicht aus. Sie soll hierher kommen. F: Gut. Und sobald dein Vater hierher kommt, rede mit ihm darüber. Du solltest es klären. Ich weiß nicht, wie ich dir sonst helfen soll… Du solltest nicht fluchen. Manches passiert tatsächlich. A: Danke, dass du es mir sagst. Du hilfst mir sehr! F: Wie meinst du das? A: Immer wenn ich mich angegriffen fühle, werde ich fluchen! F: Dann stehst du in Verdacht. A: Kein Problem! Wenn ich nichts anstelle! F: Vielleicht bekommst du trotzdem Ärger. A: Ich habe keine Angst, solange ich niemandem etwas schlechtes antue. Die anderen, sollten mich nicht angreifen! Du findest es lustig? (beide lachen)

(Landstraße zwischen Führt und Nürnberg)

A: Eine Verrückte sagt, sie sei meine Zwillingsschwester. P: Sie ist nicht verrückt. A: Warum erzählt sie dann Dummheiten? P: Hast du sie gesehen? A: Ja. P: Dann musstest du es wissen. A: Woher? P: Vom Aussehen. A: Sie sieht anders aus. Sie ist dünner, ihr Augenbraun ist anders, ihre Lippen sind dünner. Außerdem, ich hätte es gewusst! P: Von wem? A: Sag mal, willst du mich verarschen jetzt? Von dir und von Mama! P: Kannst du dich nicht daran erinnern? A: Woran? P: Als du klein warst. Du hast sie auch in Griechenland gesehen. Mit den Touristen. A: Ich weiß nicht mal was ich gestern gegessen habe. Und ich erinnere mich nicht an alle Urlauber. P: Warum? A: Weil sie mir egal sind. P: Hast du alles vergessen? Dies ist nicht normal. A: Wirklich? Diese Frau ist nicht normal! Jeder Mensch erinnert sich an das, was überlebenswichtig ist. Wäre ich in der Wüste, würde ich aus meinem Gedächtnis die Erfahrungen rausholen, die mich weiterbringen. P: Dann gehe in die Wüste! A: Also, nicht nur sie, du spinnst auch! P: Wie fandest du sie? A: Voll arrogant. P: Du hast auch die Nase hoch! A: Nur wenn manche Idioten mich von oben herab anschauen. P: Sie ist nicht deine Zwillingsschwester. A: Dann soll sie ihren Mund halten. P: Warum? A: Sie verbreitet Gerüchte über mich. P: Du sollst anständig sein, damit man nicht über dich redet. A: Ich bin so wie ich bin, und so wird es auch bleiben. P: Nein, du sollst dich ändern! A: Warum? P: Hast du deine Beine rasiert? A: Nein. P: Rasier dich! A: Sag mal spinnst du? Dir war es sonst immer egal! P: Jetzt nicht mehr. A: Es ist kalt im Winter. Ich trage nur Hosen. P: Du sollst Kleider tragen! A: Hast du Fieber? P: Warum rasierst du dich nicht? A: Ich hatte mal meine Haare mit Wachs abgenommen. Eine Kosmetikerin kostet aber viel. Ich habe jetzt nicht genug Geld. P: Du sollst dich rasieren, wie jede andere Frau. A: Am nächsten Tag sind die Haare wieder da und scharf wie eine Klinge auch noch. Warum bestehst du darauf? P: Weil die andere auch Haare haben will. A: Die Verrückte? (Athena lacht) P: Lach nicht! Sie ist nicht verrückt! Du sollst dich rasieren! A: Wenn mein Freund kein Problem damit hat, was stört dich daran? P: Ich bin dein Vater! A: Ich bin längst erwachsen und ich schlafe mit meinem Freund, nicht mit dir! P: Wenn er es von dir verlangt, würdest du es tun? A: Ja. P: Würdest du alles tun, was er von dir verlangt? A: Nein. P: Du bist eine Frau! Du sollst dich fügen! (Athena lacht) A: Ich hielt dich für modern. Warum spinnst du plötzlich? P: Verstehst du dich gut mit deinem Freund? A: Ja. P: Du sollst ihn heiraten. A: Nein. P: Doch! A: Du spinnst! Ich will nicht heiraten. Ich will studieren. P: Warum willst du nicht heiraten? A: So gut, verstehe ich mich mit ihm nicht. P: Macht nichts. Du sollst heiraten und dann darfst du studieren. Er hilft dir. A: DU bist mein Vater, nicht er! DU sollst mein Studium finanzieren. P: Dein Ehemann wird es tun. A: Er hat nicht genug Geld und so richtig verliebt in ihn, fühle ich mich nicht. Ich werde nicht heiraten um studieren zu können. P: Ist er nett zu dir? A: Ja, schon. P: Dann heirate ihn, wenn er nett ist. Ich werde dafür sorgen, dass er Geld findet, damit du studieren gehst. A: Wenn du es kannst, dann finde für mich Geld! P: Warum willst du nicht heiraten? A: Ich will ihn nicht ausnutzen! P: Du bist dumm. A: Danke! Du hast dich nie daran interessiert was ich tue! Warum bestehst du jetzt darauf das ich heirate? P: Weil die andere wegen dir nicht heiraten will. Und du sollst ein Kind für sie bekommen, sie kann keine Kinder kriegen. A: Welche andere? P: Deine Schwester. A: Sie ist schon verheiratet. Und sie hat schon Kinder! P: Ich meine nicht die Janna. Ich meine diese hier. A: Die Verrückte? P: Du darfst nicht so über sie reden! Lach nicht! A: Du erzählst mir, dass eine Fremde mich kopiert und ich soll nicht lachen? Und falls ich jemals ein Kind bekomme, ICH werde es großziehen! Also, sag! Was ist los? P: Was willst du hören? A: Die Wahrheit. P: Die Wahrheit hörst du nicht gerne. A: Welche Wahrheit meinst du? P: Das sie besser ist als du! A: Sie ist Scheiße und sie hat keine Persönlichkeit! P: Schrei nicht. A: Doch! Wenn du es wieder wagst, sowas zu sagen, es gibt Ärger.

P: Sie ist besser erzogen. Sie benimmt sich nicht so wie du. A: Wer sagt es? P: Meine Deutsche Freunde. A: Zum Teufel deine Freunde! P: Schrei nicht. Warum willst du dich nicht ändern? A: Ich mag mich. P: Der Arzt hatte Recht. Du bist ein Narziss. A: Mich hat kein Arzt untersucht und wer es immer behauptet, ist bescheuert! SIE ist ein Narziss! Sie denkt ich wäre ihre Zwillingsschwester und sie kopiert mich! P: Du willst nicht besser werden. A: Doch, ich will studieren! P: Ich meine dein Verhalten. Du bist frech. A: Nur zu den Menschen die es verdienen. P: Du sollst immer nett sein. A: Ich bin nett, zu den Menschen die mich respektieren! P: Was glaubst du wer du bist? A: Die Athena! Und wer bist du? Kennen wir uns? P: Du hast keinen Respekt vor mir! A: Weil du auch keinen Respekt vor mir hast! Warum willst du mich ändern? Ich will mich nicht ändern. P: Dies ist Narzissmus. A: Nein, dies nennt man Selbsterkenntnis! P: Was bedeutet das? A: Es bedeutet ich bin so wie ich bin, ich weiß wie ich bin und ich akzeptiere es. Ich komme mit meinem Inneren zurecht, ich verstelle mich nicht! P: Wo hast du das gelernt? A: In der Schule. P: Ich hätte dich nicht in die Schule schicken dürfen. A: Zu spät! P: Du bist wie der Hitler! A: DU bist wie der Hitler und deine Freunde auch! Wieso sagst du sowas absurdes? P: Er hatte starken Willen, so wie du. A: Der Präsident von Amerika auch, von Frankreich auch und so weiter. Sind sie wie der Hitler? P: Nein. Aber du sollst dich unterordnen. A: Ich bin kein Soldat. Ich lasse mich nicht von euch unterdrücken. Ihr seid dominant. Ihr wollt mich ändern, ich will euch nicht ändern. Also, wer ist wie der Hitler? (Ruhepause) A: Warum antwortest du nicht? P: Du sollst dich ändern, damit die Leute nicht über dich reden. A: Die Leute reden immer. Diese Verrückte soll aufhören Lügen über mich zu verbreiten. P: Was sagt sie? A: Sie sagt, ich wäre lesbisch. P: Bist du auch! A: Du spinnst wohl auch! P: Du hast mal eine Frau geküsst. A: Nein. P: Doch! A: Nein! P: Du hast mal die Corinna geküsst. (Athena lacht) A: Corinna bedeckte meinen Mund mit ihrer Hand und hatte ihre Hand geküsst, wie die Schauspieler, damit die anderen denken wir wären Lesben. P: Ihr habt euch richtig geküsst, man hat euch gesehen. A: Stimmt! Ich wurde von den anderen Kindern festgehalten, damit sie es schafft an mich ranzukommen. Sie hat es getan, weil man uns doch nicht glaubte. Man hatte unseren Trick verraten. Dann, haben die Leute es geglaubt. Ich genoss es! P: Wenn es dir gefiel, dann bist du eine Lesbe!  A: Du spinnst! Es war ekelhaft! Mir gefiel, dass die Leute es geglaubt hatten! Nicht der Kuss! P: Du bist dumm! Und die Corinna auch! Ihr ruiniert euren eigenen Ruf! A: Ich finde sie cool! Sie ist mutig! Wir hatten alle verarscht! P: Jetzt reden alle im Dorf schlecht über euch! A: Mich hat keiner vom Dorf gekriegt und es ärgert sie. Vielleicht sie haben die Corinna auch nicht gekriegt, deswegen reden sie schlecht. P: Die Frauen reden auch schlecht über euch! A: Sie sind neidisch, weil uns die Männer hinterher schauen. P: Was bildest du dir ein? Es gibt viele schönere Frauen! A: Klar! Es gibt viele schönere Frauen, aber viele Männer stehen auf uns und ich kann dir auch sagen warum! (Papa verzieht das Gesicht)  P: Warum denn? A: Weil wir natürlich sind! Wir verstellen uns nicht, wie die schlampige Weiber deiner beschissenen Feingesellschaft! P: Du darfst nicht so reden! (Papa ist wütend. Er schlägt seine Hände gegen das Lenkrad) A: Hau nicht das Lenkrad, du baust einen Unfall. P: Du benimmst dich wie ein Mann, also die Menschen die glauben, dass du eine Lesbe bist, haben Recht! A: Vielleicht gibt es in der Wirklichkeit gar keine Lesben. Vielleicht diese Frauen sind so geworden, weil die Gesellschaft sie nicht so akzeptiert, wie sie sind! P: Dann ändere dein Verhalten, damit du akzeptiert wirst! A: Nein! Es ist mir egal, was die Menschen denken. SIE haben das Problem, nicht ich. Sie haben eine perverse Denkweise. P: Deine Mutter hat dich kaputt gemacht. Sie war auch keine Jungfrau! A: Du auch nicht! P: Ich bin ein Mann. A: Na und? In den Schriften, es ist so bestellt worden: Mann und Frau sollen unberührt sein! P: In unserer Gesellschaft es ist anderes. A: In deiner, nicht in meiner! Meine Mutter war 35 als sie dich geheiratet hat! P: Es gibt auch andere Frauen die über 30 heiraten, und sie sind unberührt. A: Weil sie es anal treiben! Sie sind pervers, und die Männer die sie heiraten, auch! P: Du darfst nicht so in Deutschland reden. A: Ich bin ein freier Mensch und ich rede wie ich will! Sage mir jetzt, wieso behauptet diese Frau dass sie meine Zwillingsschwester ist? Und haben diese Menschen keinen besseren Namen für sie gefunden? „Helga“ gefällt mir nicht. P: Sie ist nicht getauft worden. Wenn du gefragt wirst, was du an ihrer Stelle tun würdest, sage, du würdest Katholikin werden! A: Wieso? P: Damit sie Katholikin wird. Es geht um die Kirchensteuer. A: Was ist das? P: Man zahlt hier Steuer an die Kirche. Ihre Stiefeltern haben ein riesen Vermögen und sie können ihr nichts überschreiben. Dann würde eine menge Geld nicht an die Kasse der Kirche gehen. A: Na und? P: Du tust was ich dir sage! A: Vergiss es! P: Verstehst du nicht? Sie sind fromme Menschen. A: Von wegen Fromme! Ihnen geht es nur ums Geld. Sie sind Scheiße! Ich mische mich da nicht ein. P: Was soll ich mit dir tun? Du bist eine Frau und du benimmst dich wie ein Mann! A: Dann brauche ich einen Mann, der sich wie eine Frau benimmt! P: Es gibt so einen, aber du kriegst ihn nie! A: Warum? P: Weil du seine Mutter beleidigt hast. A: Welche Frau ist sie? P: Letztes Jahr in München, weißt du noch? Du warst mit Alex zusammen. A: Mein Freund hieß nicht Alex. Wer behauptet sowas? P: Seine Mutter. Ihr seid auf eine Feier gewesen. A: Ja. Ich habe dort eine blonde Frau kennengelernt. Blöd ist sie auch! P: Was hast du ihr gesagt? A: Das die Jungfrauen, die reiche ältere Männer heiraten um nicht arbeiten gehen zu müssen, Nutten sind, weil sie hinterher fremdgehen! P: Du bist verrückt! Sie ist mit einem älteren Mann verheiratet. Du hast sie beleidigt! A: Ich bin froh, dass ich es ihr sagte! P: Nein! Es war falsch! A: Hau nicht das Lenkrad, sonst baust du einen Unfall! P: Wieso warst du so frech? A: Sie hat mich beleidigt. Sie sagte, wenn eine unverheiratete Frau mit einem Mann schläft, dann ist sie Nutte. Und sie wusste, ich hatte einen Freund. P: Es war ihr Sohn! A: Nein. Er hieß nicht Alex. P: Doch und du hast ihn neulich gesehen und ihr habt euch nicht erkannt. Ihr seid beide doof! 

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Schwanger warst du auch! A: Wäre ich letztes Jahr schwanger, hätte ich jetzt ein Kind. Ich würde nicht abtreiben. P: Warum willst du jetzt kein Kind haben? A: Ich fühle mich nicht verliebt genug in meinem Freund. P: Aber von dem anderen wolltest du ein Kind. Warum? A: Schrei nicht! Er wollte es. Es ist normal. Wir fühlten uns verliebt. P: Und jetzt hast du kein Kind, weil du seine Mutter beleidigt hast. A: Was? SIE hat mich beleidigt! Und schwanger, war ich nicht. P: Warst du beim Arzt? A: Ja, ein Paar mal, wegen Krebsvorsorge. P: Wie ging es dir dann? A: Schlecht, ich war seelisch am Ende. P: Es war eine Abtreibung. A: Ein Arzt darf sowas nicht ohne meine Genehmigung tun! P: Sie beschloss es. A: Nicht wahr, oder? P: Doch! (Athena weint) P: Sie wollte keine Oma werden. A: Eitel ist auch noch diese Schlampe? P: Du sollst dich bei ihr entschuldigen, sie hat Geld und sie kann tun was sie will. A: Ich soll mich bei der Frau entschuldigen die mein Kind umgebracht hat? P: War nur ein Fötus. Es war kein richtiges Kind. (Athena schreit) Verärgertes SmileyVerärgertes SmileyVerärgertes Smiley A: Diese verfluchte Schlampe! Tausend mal verflucht! Sie soll verrecken! P: Wenn ihr Sohn dich hören könnte! A: Umso besser! Dann wüsste er die Wahrheit! P: Weil du dich nicht unterordnen willst, du kriegst ihn nicht. A: Ist er ein Mamas Kind? P: Ja. A: Dann will ich ihn nicht haben! Sie soll verrecken und ihr Kind auch! P: Du liebst ihn doch! A: Hat sie sonst Kinder? P: Ja. A: Dann soll ein anderes Kind von ihr sterben! Verflucht! (Ruhe) P: Fühlst du dich besser jetzt? A: Ja! Und ich werde diesen Fluch oft wiederholen! Halt an. Es geht mir schlecht. (Der Papa hält an, Athena steigt aus und geht. Er verfolgt sie mit dem Auto) P: Wo willst du hin? A: Zu Polizei um das, was du gerade erzählt hast, anzuzeigen. P: Du kennst den Weg nicht und du sprichst nicht gut genug Deutsch. A: Ich werde jemand um Hilfe bitten, damit er mich hinfährt um nach einem Übersetzer zu fragen. P: Es stimmt alles nicht! A: Was meinst du jetzt? P: Ein Arzt darf so etwas nicht tun, die Abtreibungen sind in Bayern verboten. Alles nur Gerüchte! Also steig ein und hör auf zu fluchen.  

 (kurze Zeit später)

P: Dich dürfte es gar nicht geben! A: Soll ich unsichtbar werden? P: Ja! A: Ok! (Athena lacht) P: Lach nicht, ich werde dich verprügeln! A: Geht nicht mehr. Ich bin erwachsen. P: Ich tue es trotzdem! A: Und morgen es gibt Schlagzeilen: Frau hat ihren Vater angezeigt! Er verprügelte sie, weil sie nicht unsichtbar war! P: Du lässt die Polizei aus dem Spiel, ok? AA: Er hat Angst vor der Polizei! Gut so. A: Hast du Angst? P: Nein! A: Du sollst schwören! P: Es ist doch quatsch. A: Macht nichts, ich bin abergläubisch! Man weiß nicht, wann du lügst und wann du ehrlich bist. Du sollst schwören dass sie nicht meine Zwillingsschwester ist! P: Ich Schwöre! A: Auf dein Leben! P: Auf mein Leben. Bist du jetzt ruhig? A: Ok, ich glaube es jetzt. Warum kopiert sie mich? P: Sie ist verrückt. A: Die Arme! Mein Freund sagt, sie ist neidisch, weil ich Abschlusszeugnis habe und sie nicht. P: Er soll seinen Mund halten, sonst kriegt er Ärger. A: Von wem? Von dir? P: Ja. A: Du kannst einem Deutschen in seinem eigenen Land Ärger bereiten? Wie geht denn das? P: Ich habe Beziehungen. A: Ist der Hitler wieder da? P: Nein, jetzt sind andere an die Macht. A: Und sie sind genauso scheiße, oder wie?

(Streit folgt)

A: Also, sag deinen Freunden schöne Grüße von mir, dass sie nicht in meine Privatsfaire eintreten dürfen, sie sind nicht eingeladen! Das nächste mal, das ich sowas merke, ich gehe zur Polizei! P: Hast du keine Angst? A: Ich habe nichts verbrochen! P: Du solltest trotzdem Angst haben. Die Polizei kann nicht immer viel erlangen. A: Wieso? Lassen sich die Bullen hier bestechen? P: Wann wirst du endlich richtig sprechen lernen? Sie heißen Po-li-zi-sten! Nicht Bullen! A: „Bullen“, gefällt mir besser. P: Es ist eine Beleidigung! A: Es ist ein Cosiname! Wie heißt es auf Deutsch? P: Muss du nicht wissen! A: Ich erfahre es eines Tages. In Griechenland sagt jeder „Bullen“. P: Diese sind alle Anarchisten! Du bist auch eine Anarchistin! A: Danke! P: Es war kein Kompliment. A: So habe ich es aber verstanden! P: Besser, du gehst weg von Bayern. A: Gute Idee! Ich ziehe nach Berlin und ich gehe dort zur Polizei! P: Nein, du bleibst hier. A: Finde eine Arbeitsstelle für mich. Ich brauche Geld um zu studieren. P: Mal schauen. Ich werde mit meinen Freunden darüber reden. (Pause) P: Wir kommen bald an. Deine Tante hat bestimmt etwas Leckeres gekocht. AA: Er wechselt das Thema! Diesmal steht es eins zu eins. Eines Tages, gewinne ich! P: Du solltest weniger reden und nicht lachen!

AA: Er spinnt!!!

 



Griechenland 2000

MF: Athenas böse Schwiegermutter(Maria Forlida)

A: Athena

B: Bekannte Person

 

B: Dich hat mal eine Frau geschubst. Auf der Tanzfläche. Sie hat nicht zugelassen das du tanzt und du gingst weg. Warum? A: Ich wollte keinen Streit auf der Piste haben. Es wäre lächerlich. B: Bravo Athena, du hast Charakter gezeigt! A: Du hättest das gleiche getan. B: Ja, aber sie nicht. Manche sagen, sie sei deine Zwillingsschwester. A: Schon wieder dieses Märchen! B: Alle sagen zu ihr dass sie besser ist als du, weil sie Geld hat, aber keiner mag sie. Du bist besser! A: Ich bin nicht besser. B: Warum sagst du es? A: Die Menschenrechte sagen es: Alle Menschen sind gleich! B: Ja, aber so wie sie sich benimmt, sie beweist das Gegenteil. A: Sie ist schlecht erzogen!

 

(ein anderer Tag)

MF: Athena, warst du mal mit einem Mann befreundet der starb? A: Ja, er starb im Sommer 1993. MF: Manche sagen, du wärest daran schuld! (Athena lacht) A: Es ist lächerlich! Jeder weiß, wie sehr leid es mir getan hat. Meine Mutter machte sich Sorgen, dass ich den Verstand verliere. MF: Hast du ihn verflucht? A: Nein, warum den auch? Erst nach seinem Tod, wurde mir klar, dass ich ihn von früher kannte. Als wir zu jung waren, wir besuchten dieselbe Klasse, Deutschunterricht. MF: Wie kann sowas passieren? A: Ein Anlass genügt, damit ich mich an Personen und Situationen von der Vergangenheit wieder erinnere. MF: Ich verstehe nicht. A: Es ist ungefähr wie im Computer. Mir hat es mal ein Freund erklärt. Man schmeißt alles was man nicht braucht in den Papierkorb weg, aber wenn es erforderlich, er holt irgendwann einiges wieder zurück. MF: Bist du sicher dass du ihn nicht verflucht hast? A: Manchmal kommen Leute zu mir und erzählen über andere, die hinter meinem Rücken was schlechtes getan haben und dann fluche ich. MF: Warum? A: Um meinen Ärger loszulassen. Ich will nicht so wie diese, schlimmes anstellen. Ich fluche, und dann geht es mir besser. MF: Du hast in Deutschland auch Flüche ausgesprochen. A: Ich kann mich nicht daran erinnern. MF: Versuche es! A: Warum? Ich sehe da keinen Grund an Deutschland zu denken. Es ist für mich Geschichte. Woher weißt du ob ich geflucht habe? MF: Ich weiß mehr über dich, als du selbst! A: Ich verstehe dich nicht. AA: Meine Schwiegermutter spinnt vermutlich. MF: Kannst du dich an einen General erinnern? A: Ich kenne keinen General. AA: Sie spinnt wirklich!!!

 

Herbst 2001

B: Athena, denk nicht, dass du jetzt, wo du nach Deutschland wieder ziehst, weg von deinen Problemen kommst. Deine Schwiegermutter hat sogar zu Generälen Beziehungen! A: Du übertreibst! B: Ich will dich nur warnen! Sei vorsichtig, vielleicht sie nehmen dir das Kind weg! A: Quatsch! Es gibt keinen Grund. Ich bin nicht drogenabhänging und auch keine Alkoholikerin. Also, mach dir keine Sorge. B: Ich will nur nicht, dass du eines Tages mir vorwirfst, ich hätte dich nicht vorgewarnt! A: Ok, ich danke dir. B: Ich wünsche dir alles Gute!

 

18.09.09

Athena hat heute „Wahnvorstellungen“! Sie bildet sich ein, es gebe einen General, der Kinderhandel betreibt und Menschen umbringen lässt, um Organe für Kranken seiner Kreisen zu besorgen.

 

FAZIT:  DER FISCH STINKT VOM KOPF


Eine WAHRE GESCHICHTE                                           

 

 

Über mondfee1967

nicht kontrollierbar Ich habe mehr als hundert Blogeinträge veröffentlicht und damit einen "Spiegel" erstellt, in dem man das wahre Gesicht unserer Gesellschaft sehen kann.
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