Athena gegen Deutsche Zwillinge

Sommer 1980

Athena sitzt in Mamas Laden. Letztes Jahr war sie traurig. Sie war in einer Jugendherberge gegen ihren Willen. Sie hatte ständig das Gefühl, sie versäumt etwas. Umarmung linksUmarmung rechts Als sie zurückkehrte, kamen die griechische Zwillinge, die auch im Winter auf dem Dorf leben und fragten sie, wo denn ihre Zwillingsschwester bleibt. Sie soll kommen, dann spielen sie zu viert. Sie sagte, sie hat keine Zwillingsschwester, Sie dachte mal sie hätte eine, aber es war nur Fantasie. Doch, sagten sie, sie war da, als Athena weg war. Athenas Mama sagte, die Zwillinge machen dumme Witze. Dann gingen sie weg und holten sie ihre Mutter. Athena hatte diese Frau gerne, obwohl sie unbeliebt im Dorf war. Mama sagte, diese Frau ist eine direkte Person. Deswegen, die Menschen mögen sie nicht. Sie wollte aber trotzdem nicht glauben, was diese Frau ihr erzählte. Mama sagte zu ihr ja, sie war zwar in Vollnarkose als Athena zur Welt kam, aber ihr Mann sei nicht so schlecht, um ihr hinter ihren Rücken ein Kind wegzugeben. Dann ging sie zum Vater und redete mit ihm darüber. Vater kam wütend auf Athena zu und fragte wieso diese, der Mutter von einer Zwillingsschwester erzählte. Athena sagte, die Mama der Zwillinge erzählte es. Am nächsten Tag kamen die Zwillinge zu ihr. Es ging so:

Z: Zwillinge

A: Athena

AA: Athena denkt im Stillen

Z: Warum hast du deinem Vater gesagt, dass unsere Mutter mit deiner Mutter geredet hat? A: Sollte ich lügen? Außerdem, ich habe keine Zwillingsschwester. Z: Doch, du hast eine, aber deine Mutter glaubt es nicht. A: Dann müssen sich alle versammeln um es ihr zu sagen und meinen Vater tadeln. Z: Dein Vater ist ein Mann, die Erwachsenen stellen sich nicht gegen ihn. A: Sie müssen es aber tun, es ist nicht richtig, dass eure Mutter Ärger gekriegt hat, weil sie ehrlich war. Z: Wir werden nicht gegen unsere Väter wegen dir kämpfen, du bist eine Frau, du hast den Mund zu halten.

Athena sah denjenigen an, den sie für gescheiter hielt.

A: Denkst du auch, ich hätte lügen sollen? Z: Ja, du muss schweigen. A: Du hast gerade verloren! Z: Was meinst du jetzt? A: Finde es doch selber raus!

Athena ging weg.

AA: Idiot! Jetzt, hast du keine Chance mehr mit mir, weil falls ich tatsächlich eine Zwillingsschwester habe, du stehst nicht zu uns!

Jetzt ist aber länger als ein Jahr vorbei, sie redet wieder mit ihren Freunden. Ihr geht es gut. Sie wächst und sie spürt es. Manchmal fühlt sie sich wie eine Blume, manchmal wie ein Schmetterling und wenn sie schwimmen geht, wie ein Delphin. Sie war vor tausende Jahren bestimmt eine Meerjungfrau und im nächsten Leben, sie will es wieder werden. Sie freut sich auf November, da wird sie 13! Dann ist es offiziell, sie gilt nicht mehr als Kind. Dann ist sie ein Fräulein! Sie ist schon alt genug, aber die Erwachsenen wollen es nicht zugeben. Sie hat festgestellt, dass der Papa spinnt. Wenn manche deutsche Freunde von ihm da sind, oder manche verwandte von ihm, die Vlachen, da sind, benimmt er sich wie ein Tyrann. Sonst ist er normal. Wenn sie ihn bewerten dürfte, würde er eine drei kriegen. Aber Mama kriegt eine eins. Mama ist cool. Dies macht die Gerechtigkeitsgöttin. Sie hält eine Waage in der Hand und sorgt sie für das Gleichgewicht. Mit der Mama kann man gut reden. Sie sagt, nicht alle Deutschen sind schlecht. Sie war mal in München und arbeitete sie für Siemens, dort lernte sie auch nette Deutsche kennen. Die deutsche Frauen sind stark, sie sind fast gleichberechtigt, sie haben aber einen Fehler gemacht: sie haben die Institution der Ehe akzeptiert. Die Gesetze werden von Männern, zugunsten der Männer gemacht. Athena sagte, sie will sich mal den deutschen Feministinnen anschließen und alle Männer platthauen. Mama sagte, sie brauchen die Männer, um Kinder zu bekommen. Aus diesem Grund, beschloss sie ihnen gnädig zu sein. Jetzt braucht sie aber frische Luft. Sie geht aus dem Laden.

Alarm! Die Deutsche Zwillinge kommen!

Athena geht schnell wieder rein.

L: Athenas Liebster

F: freche Schnauze

Die Zwillinge kommen in den Laden. Athena hat sie erkannt, sie sind gefährlich.

AA: Freche Schnauze, dich habe ich erkannt, du bist daran schuld, das das Boat umkippte. Nicht dich, nur deinen Bruder wollte ich küssen!Kussmund Es war ein Unglück. Sie fielen ins Wasser und fast alle benommen sich wie die Idioten. Sie holte einen Jungen aus dem Wasser, der am ertrinken war und brachte sie ihn zu den Männern, die auf einem anderen Boat, zu Hilfe kamen. Dann schwimmte sie zurück zu den anderen. Als man die Athena helfen wollte wieder aufs Boat zu steigen, die freche Schnauze schubste sie wieder ins Wasser und sagte: „Nein Bruder, mir musst du zuerst helfen, nicht die!“ Athenas Liebster war in Verlegenheit und er tat ihr Leid. Sie gab ihm mit den Augen zu verstehen, dass er seinen bekloppten Bruder helfen darf. Dann kam einer, der wie der Goofy aussah und stürzte sich auf sie.  Athena war ca. dreimal unter Wasser wegen diesen blöden Goofy und dann holte sie viel Luft ein und tauchte unter. Sie schwamm alleine bis zur Küste. Gut, dass sie an diesem Tag wie ein Tiger war, Katzen haben sieben Leben. Viel später, kam ihr Liebster auf sie zu und schrie er sie an und weinte er. Athena war verwirrt. Was hatte er für ein Problem? Man erklärte ihr, er hatte lange nach ihr gesucht und machte er sich Sorgen um sie. Wieso denn? Sie war doch kein Baby!

 

Hoffentlich passiert heute nichts schlimmeres. Die beide zeigen ihr, was sie alles können. Ganz viele Tricks. Sie konkurrieren miteinander, viel mehr als Athenas Freunde, die griechische Zwillinge. Athena will experimentieren. Ihr Liebster ist gut, er wird ihr nichts schlechtes antun. Sie wirft ihm einen bösen Blick. Er geht zu seinen Bruder. Dann kommen beide zurück und stellen sich vor ihr. Die freche Schnauze, schaut Athena böse an. Sie halten mehr zusammen als ihre Freunde! Vorsichtig muss sie sein. Zwei gegen eine, dies ist gefährlich. Die beide stellen ihr Fragen, wie viel dies und das kostet. Sie machen mit ihren Fingern die Vitrine dreckig. Athena nimmt einen Lappen und Ajax und putzt. Sie merken es und sie tippen mit den Fingern überall, damit alles fettig wird. Jetzt ist es aber genug! Athena wirft den Lappen weg und stellt sie sich vor dem Ventilator um sich zu beruhigen. Die freche Schnauze kommt und stellt sich neben ihr. Er schaut sie an.

AA: So eine Frechheit! Wegen dir wäre ich fast ertrunken und jetzt du wagst es hierher zu kommen! Ich sorge dass du wegkommst!

Athena pupst. Er ist überrascht. Athena schaut ihn an und lächelt. Smiley mit herausgestreckter Zunge

AA: Na, das hast du nicht erwartet, oder?

Er geht zu seinen Bruder und redet er mit ihm. Athenas Liebster kommt. Sie schauen sich an, dann schaut er weg, aber bleibt er noch da stehen. Was hat er vor? Er pupst sie an. Unglaublich! Er hat es gewagt!

AA: Jetzt werde ich es dir zeigen! Strebersmiley

Athena pupst zurück. Er pupst wieder. Er gibt nicht auf! Athena pupst nochmal. Er pupst nochmal zurück! Wahnsinn! Athena versucht wieder zu pupsen, aber es geht nicht. Sie hat keine Luft mehr. So ein Mist! Er hat gewonnen! Enttäuschtes Smiley

Athena ist jetzt verärgert. Sie geht in die andere Ecke des Ladens und zeigt sie den beiden den Rücken. Die beide holen ein Gummi und spielen sie damit. Sie soll mitmachen. Ok, es ist ein lustiges spiel! Ein Auto kommt und parkt vor dem Laden. ein paar Leute steigen aus, die Tür bleibt offen. Athena sieht ein Mädchen. Es sitzt im Auto und ist traurig. Athena sagt, sie soll auch kommen und mitspielen. Rote RoseF: Darf sie es? A: Natürlich.

Die freche Schnauze redet mit seinem Bruder und dann geht er hinaus um das Mädchen zu holen. Kurze Zeit später kehrt er zurück und sagt, sie darf nicht reinkommen, sie ist krank. Athena meint, so krank, sieht sie nicht aus. Sie schaut wieder hinaus. Das Mädchen wirft böse Blicke Richtung Athena. Was hat man ihr erzählt? Athena geht zum Auto. Sie will es klären. Eine dicke Touristin sieht, dass Athena mit dem Mädchen zu kommunizieren versucht. Die Dicke kriegt eine Hysterie. Was ist denn mit dieser Frau los? Alle schreien Athena an. Sie soll sich von dem Mädchen fernhalten. Die freche Schnauze kommt und zieht sie wieder in den Laden. Er sagt, die Athena tut dem Mädchen vielleicht etwas Schlimmes an. Wieso denn? Athena fragt sich ob alle Deutsche so bescheuert sind, wie diese Erwachsene draußen. Sie beschäftigt sich mit den Jungs weiter. Sie können Flugmaschinen aus Papier bauen! Athena kann Schiffe aus Papier bauen. Sie zeigt den beiden wie es geht.

Das Auto draußen, fährt weg. Auto

F: Wir Männer sind stärker. Wir sind kluger.  A: Wir Frauen sind aber hier Stärker.

Athena zeigt Richtung Herz. Die beide besprechen es.

F: Stimmt nicht. Wir sind auch körperlich stärker, wir haben Muckies.

Sie zeigen ihr ihre Muskeln. Athena hat auch Muckies, sie zeigt es. Die beide lachen.

F: Unsere Muckies sind viel grösser! A: Ja, aber wir bekommen Kinder und wir stillen, ihr könnt es nicht!

Die beide besprechen es. Der Athena ist es jetzt klar, ihr Liebster ist das „Gehirn“, die freche Schnauze ist das „Werkzeug“.

F: Ja, aber wir haben etwas, was ihr Frauen nicht habt! A: Was denn? F: Komm mit, ich zeige es dir! Animoticon

Die freche Schnauze geht aus dem Laden und Athena folgt. Er geht um die Ecke, hinter einem Kiosk und er sagt, sie soll näher treten. Athena geht näher. Er zieht seine Badehose nach vorne und er zeigt ihr seinen Penis. Athena rennt schnell weg. Die Mama hatte ihr schon davor gewarnt. Er rennt hinter ihr her. Athena rennt zu ihren Liebsten. Er schaut sie an.

L: Ich habe auch so was! Smiley mit herausgestreckter Zunge

So ein Mist! Zwei gegen eine! Ungerecht! Sie weiß, sie muss jetzt ihren Scharm einsetzen. Sie schaut ihn tief in die Augen.

A: Please, don´t!

Er versteckt die Athena hinter ihm. Was ist jetzt los? Wird es einen Kampf geben? Dies wünscht sich die Athena aber nicht. Die freche Schnauze ist sauer. Sein Bruder nimmt ihn zur Seite und die beide reden. Geheimnis erzählendes Smiley

Sie kommen wieder! Athena will weg. Ihr Liebster sagt, sie solle keine Angst haben, sie wollen nur mit ihr reden. Sie erklären ihr, dass sie eine Zwillingsschwester hat. Sie muss mitgehen nach Deutschland. Ihre Schwester braucht sie. Sie hat es schwer, weil sie alleine ist. Die Athena glaubt es nicht. Sie sagen, sie hat doch das Mädchen gesehen, sie saß vorhin in dem Auto das weggefahren ist. Athena meint, das Mädchen ist viel zu weiß. Die Jungs sagen, sie selbst sehen auch fast wie Athena aus, dunkler von der Sonne geworden sind sie. Sie zeigen ihr eine kleine Stelle am Po, die heller ist. Stimmt, Athena hat auch einen weißen Po, sie zeigt eine kleine Stelle. Aber es fällt ihr trotzdem schwer sowas zu glauben. Die Mama lügt nie. Die beide reden miteinander. Die freche Schnauze rennt zum Wagen. Athena und ihr Liebster gehen in den Laden. Sie warten. Er ist aufgeregt. Warum?

Die freche Schnauze kommt mit Fotos in der Hand. Unglaublich! Da sind Fotos, wo Athena das lila Kleid trägt. Dieses Kleid brachte mal der Vater. Er sagte es war ein Geschenk vom Onkel und Tante aus Berlin. Aber auf dem Foto, alles andere ist unbekannt. Athena sagt, „Das bin ich, mein Kleid“! Die Zwillinge sagen, „Nein, du warst doch nie da. Siehst du die Umgebung? Diese, ist deine Zwillingsschwester“! Diese Jungs sind klug. Athena ist überredet. Wie soll sie aber die Schule verlassen? Dort, wo sie wohnen, es gibt alle Schulen, sie kann die Griechische und die deutsche Schule besuchen, sagten sie. Und das Meer? Athena liebt das Meer über alles. Wie kann sie das Meer verlassen?

Das Meer ist ihre beste Freundin. Vielleicht ihre einzige Freundin.

Ihr Liebster gibt nicht auf. Er holt Papier und einen Stift und zeichnet er. So sieht es aus, dort, wo sie leben. Die freche Schnauze sagt, sie kann sich im Fluss, oder im See baden. Im Sommer, es ist auch in Deutschland warm. Athena denkt nach. In Deutschland es gibt auch viel Schnee. Dies ist gut. In Griechenland es gibt sehr selten Schnee. Sie wünscht sich immer, das im Winter mehr schneit. Aber wie soll sie ihre Geschwister verlassen? Die Jungs meinen, ihre Zwillingsschwester braucht sie viel mehr. Sie ist krank, vielleicht stirbt sie und dann, die beiden haben sich verpasst. Sie muss ihr helfen. Die Jungs stellen sich nebeneinander.Smiley mit geöffnetem MundSmiley mit geöffnetem Mund

F: Siehst du? Wir sind auch Zwillinge. L: Und wir sind immer zusammen. So musst ihr auch sein.

Athena sucht ihre Mama auf. Sie rennt zu ihr und sagt, sie wird jetzt nach Deutschland ziehen, zu ihrer Schwester. Die Mama sagt, sie solle aufhören zu träumen, sie hat eine große Fantasie. Athena geht zu den Jungs und sagt, die Mama erlaubt es nicht. Die beide besprechen es.

F: Du bist ein Mamas Kind! Und du hast Angst!

Athena schaut ihren Liebsten an. Er wirft ihr einen Blick voller Verachtung. Dies ist aber eine schwere Beleidigung! Krankes Smiley Athena ist nicht ein Mamas Kind und sie ist tapfer, wie die pontische Oma. Sie sagt, sie geht jetzt ihre Sachen einpacken. Die beide sagen, sie haben keine Zeit, sie werden bald wegfahren, ihre Schwester hat viele Kleider. Athena will ihre eigene Sachen mitnehmen, aber die Jungs sagen, die Zwillinge haben ihre Kleider gemeinsam. Sie soll nichts mitschleppen. Wenn die Erwachsenen es sehen, wird der Plan platzen. Dann holt sie eine Tasche, mit nur ein paar Sachen. Der Lippenpflegestift muss unbedingt dabei sein, sie hat oft spröde Lippen. Alle drei schleichen in den Wagen. Die freche Schnauze sitzt rechts von ihr, ihr Liebster links. Sie wird von den beiden hin und hergezogen. Athena ist verwirrt. Wird sie jetzt zerrissen? Sie fängt an zu schreien. Die beide lassen los. Sie meinen, sie soll ruhig bleiben. Plötzlich steht ein Mann neben dem Auto und hält er ein Gerät in der Hand. Die Jungs sagen, er soll sie nicht verraten. Der Mann lächelt und ist er damit einverstanden. Athenas Liebster sagt zu seinem Bruder, sie sollen die Entscheidung ihr überlassen. Athena rückt zu ihrem Liebsten näher. Er umarmt sie. Die freche Schnauze verschränkt die Ärmel, sein Bruder beruhigt ihn.

L: Du kriegst die Helga! F: Ok!

Die freche Schnauze lächelt. Er ist überglücklich.

AA: Blödmann, du wirst vor Freude in die Hose pinkeln!

Athena wird kurz darauf von den beiden zum Boden des Wagens gedrückt und zugedeckt. Die Erwachsenen kommen und sie fahren weg. Ca. 20 Minuten später, Athena muss auf Toilette. So ein Pech! Sie denkt nach.

AA: Sie werden mich früher oder später erwischen. Ob sie damit einverstanden sind? Spätestens wenn wir die Grenze erreichen, wird man mich erwischen und dann muss ich den langen Weg zurück. Es ist besser wenn wir es jetzt klären.

Athena zeigt sich. Die Jungs sind empört. Wer ist denn die Frau die vorne sitzt? Die ältere Schwester? Die junge Tante? Und der alte Mann? Der Papa, oder der Opa? Nachdenkliches Smiley

B: böse Schwiegermutter

AM: alter Mann

B: Wir haben eine Maus im Auto! AA: Ich bin ein Tiger du Sau! F: Nein, sie ist die Helga! B: Ihr denkt ihr könnt mich verarschen?

Streit folgt. Der alte Mann versucht die Frau zu beruhigen. Sie werden zurückfahren. Wenn ihre Eltern nichts dagegen haben, die Kleine mitzunehmen, er sieht da nichts schlimmes. Die Frau ist verärgert.

B:Nie im Leben!

L: Bitte Mama, wir möchten zusammen sein, tue es uns nicht an! F: Ja und ich kriege die Helga! B: Wenn einer die Helga kriegt, dann Alexus!

Die Jungs verstehen nicht was das soll. Verwirrtes Smiley

L+F: Warum denn Mama?

B: Darum!

AA: Diese Frau ist blöd, sie hat nicht mal eine gescheite Antwort parat!

Alle drei lehnen sich an den Sitz zurück. Sie sind enttäuscht.  Die Erwachsenen reden miteinander. Athena versteht zu wenig, aber doch einiges.

AM: Du sollst nicht immer nur ans Geld denken meine Liebe!

AA: Was hat er gerade zu ihr gesagt? Geld ist im Spiel? Jetzt werde ich auch noch meinen Liebsten verlieren!

Athena schaut ihren Liebsten an. Er sitzt wie verträumt da und hat er nichts davon mitbekommen. Sie muss ihn wecken.

A: Wake up!

Er schaut sie an. Er sieht verwirrt aus.

A: Wake up!

L: I am not sleeping!

AA: Doch, du „schläfst“!

Athena rückt zu ihm näher. Sie will ihm ins Ohr flüstern, worüber die Erwachsenen gerade sprechen. Geheimnis erzählendes Smiley Er ist aufmerksam.

B: Schnell auseinander! Zähnezeigendes Smiley

Athenas Liebster gehorcht. Er sagt zu Athena, sie soll ruhig sitzen.

AA: Wer ist jetzt ein Mamas Kind?

Sie schaut den anderen an. Sie erwartet seine Unterstützung. Er verschränkt wieder die Ärmel.

F: Mir egal, ich kriege die Helga.

L: Nein, entweder kriegen wir beide eine Frau, oder keiner.

Athena schaut ihren Liebsten an. Sie ist wütend.

L: Mach dir keine Sorge, ich bleibe dir treu!

AA: Blödmann, deine böse Mama wird es nicht zulassen! Und du, freche Schnauze, du wirst verlieren, weil du nicht zu uns hältst!

Athena betrachtet den Mann. Er könnte vieles unternehmen, wird er aber nicht. Er ist die Marionette dieser Frau! Sie betrachtet die Frau. Sie ist gierig und eitel, aber blöd.

AA: Du blöde Sau, ich bin viel kluger als du, wenn ich will, ich kann dich vernichten!

Athena betrachtet ihren Liebsten.

AA: Nein, es geht nicht. Wenn ich diese Sau vernichte, dann dreht er durch!

Athena lehnt sich zurück. Sie ist traurig. Ihr Liebster hält ihre Hand. Besser als gar nichts! Sie sind jetzt zurück. Athena’s Vater lacht. Er fragt ob ihnen die andere nicht genügt. Nein, sie genügt nicht, sie sind doch zwei. Athenas Liebster umarmt sie und sagt, sie soll ihn ganz fest halten, sonst werden sie getrennt. Er sagt zu ihrem Vater, er will sie heiraten. Es gehört aber eine Menge Geduld dazu, das Leben mit einer Person teilen zu können, denkt Athena. Aber wenn er so was sagt, dann liebt er sie! Athena macht den Mund auf. Alle lachen. Klar, die meisten Menschen sind ja blöd! Sie können keine Gedanken lesen. Athena kann es manchmal. Sie braucht nur das Gesicht zu betrachten. Die blonde Sau, will Athenas Tasche durchsuchen, ob sie da was versteckt hat. Eine Beleidigung! Athenas Liebster kann ihren Name nicht auf Griechisch aussprechen, deswegen sagt er „Schatz“ Herz zu ihr. Er will dass sie „Liebster“ zu ihm sagt, weil er von den beiden ihr liebster ist. Athena versucht dieses Wort auszusprechen.

A: Liebes..Herz

Alle lachen. Diese Idioten, können kein Wort Griechisch und lachen weil sie ein deutsches Wort falsch ausgesprochen hat! Athena ist von den beiden enttäuscht. Enttäuschtes Smiley  Die Erwachsenen sind dumm.

L: Sie ist ein Schatz, siehst du es nicht? Ich will sie mitnehmen. Bitte!

Die blonde Sau sagt, sie sieht kein Schatz, sondern nur Schrott. Athena versteht dieses Wort nicht, aber es ist bestimmt etwas Schlimmes.

A: Κακιά πεθερά! Gebrochenes Herz

Der Papa ist jetzt wütend, aber der Athena ist es egal. Sie hat dieser Frau ins Gesicht gesagt, was sie von ihr hält, nämlich, dass sie eine böse Schwiegermutter ist!

AA: Du zerstörst jetzt mein Glück und das Glück deiner Kindern, weil du ein Luxusleben führen willst, aber eines Tages werden wir alle sterben und was bleibt dann übrig? Nur der Nachruf. Und dein Nachruf, wird sehr schlecht sein! Verärgertes Smiley

Athena kriegt von ihrem Liebsten sein T-Shirt, damit sie ihn nicht vergisst und sie schenkt ihm ihren Armreifen. Er darf sie küssen, aber nicht im Mund. Er küsst sie auf der Stirn. Sie darf ihn auch küssen.

B: Nicht im Mund! AA: Du darfst sagen was du willst, blöde Sau, ich werde ihn im Mund küssen! Kussmund

Athena ist für die Attacke bereit. Die blonde Sau, sagt zu Athenas Papa, er soll sie stoppen.

P: Nicht im Mund! AA: So ein Mist! Wenn ich es tue, vielleicht schlägt er mich.

Dann wird sie seine Augen küssen. Das schönste an ihm!

 

Papa sagt, sie hätte es nicht tun dürfen, Augenkuss, bedeutet Trennung. Aber halb so schlimm, weil sie und ihr Liebster, sowieso auseinander gehen. Athena steigt aus dem Auto. Sie spricht ganz schlimme Flüche aus. Die ganze Welt soll untergehen! Sie geht mit dem Kopf gegen die Wand. Sie wird festgehalten und in den Laden geführt. Die Mama bringt sie unter die Dusche, sie meint, es wirkt beruhigend.

Athena schläft tagelang in dem T-Shirt. Sie trägt es Tag und Nacht. Dann ihre Schwester beschwert sich. Sie meint es stinkt. Athena meint, es duftet nach ihrem Liebsten. Die Schwester sagt, sein Geruch ist längst weg, Athena spinnt. Die Mama will es waschen und es ihr zurückgeben. Athena will es nicht zulassen. Sie vertraut keinen mehr.

Irgendwann kommt der Vater und nimmt es ihr weg. Die Mama findet die ganze Geschichte lächerlich. Verliebt? Sie ist zu jung! Athena hat nicht einmal Busen! Man braucht aber nur ein Herz um zu lieben, keine Busen. Athena wünscht sich, dass ihre Brust ganz schnell wächst. Dieser Wünsch geht auch in Erfüllung! Zwei Jahre später, ist die Athena stinksauer. Jeder glotzt ihren Busen an! Verlegenes Smiley Dies ist ärgerlich.

AA: Eines Tages bringe ich euch bei, auch meinen Geist zu achten!  Zähnezeigendes Smiley

Sommer 1981

A: Athena

P: Papa

M: Mama

P: Athena gehe schnell hinaus, deine Freunde sind da. Die Zwillinge! A: Na und? Ich sehe sie doch jeden Tag. P: Nein, die andere Zwillinge, aus Deutschland! Sie wollen dich sehen, schnell raus! A: Sie existieren tatsächlich? Sind sie keine Fantasie?

Athena rennt aus dem Laden.

A: Wo denn? P: Dort, in dem Auto. Auto

Athena rennt zum Auto. Der Fahrer gibt Gas und fährt weg. Alle Leute, die die Szene beobachten, lachen. Athena fühlt sich beleidigt. Warum sind die Menschen so schlecht? Sie versteht es nicht. Wie kann man so gemein sein? Sie geht wieder in den Laden. Trauriges Smiley Der Papa kommt.

A: Was ist jetzt, gibt es diese Zwillinge, oder nicht? P: Warum denkst du dass es sie vielleicht nicht gibt? A: Meine Freunde, die andere Zwillinge, sagten, es gibt keine deutsche Zwillinge. Es war nur eine Fata Morgana, meine Fantasie. P: So ist es auch!

In diesem und nächsten Sommer sind Mamas Geschwister und Mamas Freunde mit ihren Familien da. Sie sind ständig im Streit mit dem Papa. Er sagt, die Mama weiß nichts von Erziehung. Mamas Freunde sagen, die inneren Werte sind viel wichtiger als das Verhalten. Sie sagen, diese Art der Erziehung die er meint, hat die Deutschen zu zwei Weltkriege geführt. Papa sagt, sie dürfen nicht schlecht über die Deutschen reden. Mamas Freunde sagen, sie haben nichts gegen die Deutschen, sie sind sogar mit Deutschen befreundet. Diese Art der Erziehung kommt aus den Palästen und hat ihre Wurzel in der Kolonialzeit. Papa sagt, die Leute vom Adel seien gut. Mamas Freunde sagen, sie haben nichts gegen sie, aber wir sind Hellenen und Demokraten und wir halten nichts von den nordlichen Sitten. Wir pflegen unseren Geist. Sie sagen, der Palast ist an allem schuld. Man hat schlechte Erziehungsmethoden erfunden, um aus den Menschen willenlose Marionetten zu machen und dadurch zu dominieren. Mamas Freunde und Mama, stehen für eine freie Erziehung. Jeder Mensch hat das Recht, sich frei zu entfalten. Papas Freunde stoßen durch ihr Verhalten gegen die Menschenrechte! Wenn der Papa keine Argumente mehr gegen Mama und Mamas Freunde hat, er steigt aufs Schnellboot und geht er zu seinen deutschen Freunden.

M: Umso besser, jetzt haben wir Ruh!


  

       Eine WAHRE GESCHICHTE 

 Aufgrund eines Gespräches mit einer Bekannten, Athena denkt heute darüber nach: Sagten vielleicht die deutsche Zwillinge zu der blöde blonde Frau nicht Mama sondern Babette? War sie die gleiche dumme Blondine, die Athena im Jahr 1988 in München traf? Diese Blondine sagte: „Bei uns, wenn ein unverheiratetes Mädchen, Sex mit seinem Freund hat, zählt als Nutte! Ist es bei euch nicht auch so?“ Und Athena erwiderte: „Nein, wir sind zivilisiert. Bei uns, wenn eine Jungfrau einen alten reichen Mann heiratet und hinterher fremd geht, sie gilt als Nutte!“ Dies machte die blöde Blonde sauer.

War sie die gleiche Blondine, die im Jahr 1989 in die Kneipe „Kaffebohne“ in Führt kam um zwei junge Männer die aus Erlangen mit den Motorrädern dort kamen, abzuholen? Der Markus und die andere Anwesenden machten sich darüber lustig. Vielleicht war diese Schlampe nicht die Mutter der Zwillinge. Eins ist sicher: Diese Hure hieß Babette.

Über mondfee1967

nicht kontrollierbar Ich habe mehr als hundert Blogeinträge veröffentlicht und damit einen "Spiegel" erstellt, in dem man das wahre Gesicht unserer Gesellschaft sehen kann.
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