Athena gegen Gier / Der Diamanten Ring

DER DIAMANTEN RING

Griechenland Herbst 2001

Athena ist seit drei Jahren mit einem Wildschwein verheiratet. Ihr ist nicht klar, wie es geschah, es geschah aber. Manchmal, sie hat das Gefühl, ihr ist ein Unfall passiert. Sie denkt, sie hat vielleicht schwer gesündigt und Gott verpasste ihr ein Wildschwein, als Strafe. Manche Leute sagten, andere Menschen haben gesündigt und sie bezahlt die Rechnung. Auch wenn es so ist, sie beschwert sich nicht, weil die Gerechtigkeitsgöttin, ihr ein gesundes Kind schenkte. Ihre Tochter ist die schönste auf der Welt. Jede Mutter lebt in so einer Vorstellung und Athena sieht da keinen Grund, selbst eine Ausnahme zu sein. Dieses Kind ist auch der Grund, warum sie das Wildschwein nicht wegjagt, sie will sich Zeit nehmen. Wenn man Affen kultivieren kann, vielleicht klappt es auch mit Wildschweine.

Das Wildschwein ist nach Deutschland gezogen, in der Gegend wo Athena schon mal gelebt hat und hat er dafür gesorgt, dass sie mit dem Kind demnächst hinzieht. Im Moment, sie sitzt im „Greenpark“, ein Cafe in Griechenland. Im Gespräch, es geht um einen Unfall, wo mehrere Menschen ums Leben kamen. Man berichtet, dass die Menschen im Wagen schrien, aber keiner ist näher getreten um das Feuer zu löschen, aus Angst vor einer Explosion. Dies war falsch. Autos explodieren nicht so schnell wie in den Aktionsfilmen.

A: Athena

D: Dina, alte Freundin von Athena

AG: Trauzeugin von Athena

E: eine der Personen

E: Die Verwandte suchen nach einem Ring. D: Ihn, hat die Athena! A: Spinnst du? Ich kenne die Leute nicht einmal! AG: Doch, du kennst sie, sie waren mal im „Jam“ und ich habe dich angerufen dass du kommst, weil sie dich sehen wollten. A: Diese, die du meinst, kenne ich nicht, nur der Mann kam mir sehr bekannt vor, aber mir ist immer noch nicht klar wer er war. D: Leute, die Athena hat keine Ahnung, wenn sie die Wahrheit erfährt, dann ist die Hölle los! AG: Du hast einen Ring getragen und die Blonde, hat versucht ihn dir wegzunehmen. Sie sagte, er gehört ihr und du hast ihn nicht gegeben.  A: Sie war verrückt, es ist doch mein Ring! Ihn schenkte mir meine Schwiegermutter. Sie sagte, ich darf ihn nicht verlieren, es ist ein Familienandenken. D: Hat sie dir auch gesagt woher sie ihn hat? A: Ja, sie ließ ihn in Australien machen, als sie dort lebte. Sie hat noch einen. Ich durfte zwischen den beiden aussuchen. D: Du sollst ihn nie verkaufen, er ist viel wert. A: Ich werde ihn sowieso nicht verkaufen, weil er ein Andenken ist, egal ob teuer, oder nicht. D: Besser das Athena ihn hat, man hätte ihn bestimmt von der Unfallstelle gestohlen. A: Ich bin doch nicht blöd, um den Ring einer Fremde zu geben. Meine Schwägerin, die Lena, wollte ihn tauschen, aber ich sagte nein. D: Tu es nicht! A: Sie sagte, sie will mir etwas geben, das mehr wert ist, aber ich will nicht. D: Nein, sie wollte dich verarschen, tausche ihn nicht! A: Sowieso nicht, ich habe ihn ausgesucht und ich bleibe dabei. Warum denkst du dass sie mich verarschen wollte? D: Ich weiß was ich dir sage, ich weiß viel.

 

Erlangen 2005

A: Athena

S: Spongebob

S: Du hast einen Diamanten Ring oder? A: Ich habe ihn verkauft, um diese Schlampe zu bestrafen. Es war der einziger Schmuckstück das wert war, aber ich will ihn nicht haben. S: Warum? A: Du fragst mich warum? Wer weiß, wie diese Nutte ihn ergattert hat. S: Weißt du woher dieser Ring stammt? A: Keine Ahnung.  Meine Schwiegermutter sagte, sie hat ihn in Australien bestellt, aber der Mann in einem Schmuckladen in der Nürnberger Straße sagte, er stammt aus der Region der Tschechisch-Ungarische Grenze. Weißgold mit Diamanten. Er war schön, ich habe mir überlegt ihn für das Kind aufzuheben, aber mein Kind ist unschätzbar und braucht keinen Ring, der von einer Nutte stammt. Wenn ich mich recht erinnere, ich habe um die 80 Euro dafür gekriegt, ich wollte ihn reduzieren, weil ich diese Schlampe hasse. S: Was hast du davon? A: Für mich ist dieser Ring nichts wert. Ein Geschenk, ob teuer oder nicht, sollte von Herzen kommen. Sie ist aber gierig und ich habe sie dadurch bestraft. S: Wo hast du ihn verkauft? A: Am Bohlenplatz.

 

Erlangen Sommer 2009

Am Bohlenplatz

A: Athena

AA: Athena denkt im Stillen

L: Ladenbesitzer

K: Kundin

A: Ich habe vor ca. vier Jahren hier einen Ring verkauft und ich möchte wissen, was daraus geworden ist. L: Sie verlangen aber zu viel, es ist lange her, ich kann mich nicht daran erinnern. A: Ich will ihn nicht wieder haben. Ich möchte, dass er zu den Leuten zurückkehrt, die ihn besaßen. K: Warum sorgen Sie sich? Sie können nichts dafür, Sie haben ihn bekommen, verkauft, Sie tragen keine Schuld. A: Mir geht es nur darum, manchen Menschen zu zeigen, wie bescheuert sie sind.

Athena geht. AA: Idioten! Recht ist es denen passiert, sie haben den Nutten Babette und Helga diesen Ring anvertraut!

Später, zu Hause

Athena verschickt SMS an Mark Raymond (Freund von Stelios): Maaaaaaaaaaark! Hast du den Diamanten Ring, den ich am Bohlenplatz verkaufte, ergattert? Du sollst ihn an die Schweinebesitzer verkaufen und sauteuer bitte! Mach sie pleite! Hau sie platt!

Eine WAHRE GESCHICHTE 

         

In seinem Tagebuch bezeichnet André Gide als echten Besitz das,

was man weggeben kann,

während das, was man nicht geben kann, einen besäße.

         

                                                        

 

 

Über mondfee1967

nicht kontrollierbar Ich habe mehr als hundert Blogeinträge veröffentlicht und damit einen "Spiegel" erstellt, in dem man das wahre Gesicht unserer Gesellschaft sehen kann.
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