Athena gegen Organhandel

Glyfa-Griechenland 2000

A: Athena

P: Papa

M: Mama

Athena geht in das Cafe ihres Vaters. Er sitzt und redet mit einem Man. Sie geht in die Küche. Als sie weggehen will, ihr Vater hält sie auf.

P: Komm, ich möchte dir jemanden vorstellen.

Athena begrüßt den alten Mann. Sie sagt, sie kann nicht bleiben, sie muss zum Kind. Die kleine ist oben im Zimmer alleine. Der Vater sagt zu dem Mann, er muss zuerst die Athena fragen, sie ist längst volljährig.

P: Warte, ich möchte dir etwas fragen. A: Was? P: Du hast doch drei Nieren. A: Ja, und? P: Du könntest eine vielleicht hergeben. A: Warum? P: Um jemanden zu helfen, der krank ist. A: Und was wenn meine Schwester was braucht? Nein, ich will nicht. P: Es wäre nicht umsonst. A: Du spinnst! Ich muss jetzt gehen.

Die Athena dreht sich um, um zu gehen, die Mutter tritt ein. Sie hat Athenas letzte Wörter gehört.

M: Was ist los? P: Nichts von Bedeutung.

Athena geht zum Kind, dann wieder hinunter. Der alte Mann steht auf und geht. Er ist sehr groß, er muss sich bücken um durch die Tür zu kommen.

M: Wer war er? P: Ein Offizier. Er hat mir leid getan, sein Sohn ist krank.

 

Glyfa-Griechenland einige Monate später (oder früher?)

Athena trifft eine Freundin ihrer Schwester aus Pelasgia. Sie sagt, die beide sollen zusammen im Cafe von Athena’s Vater sitzen, sie will mit Athena reden. Die Sofie und die Athena setzen sich im Hof des Cafes. Ein Mann und eine Frau kommen und setzen sich am Tisch daneben. Der Mann ist sehr alt, Athena frägt sich ob die Frau seine Ehefrau, oder seine Tochter ist. Die Sofie stellt viele Fragen. Sie will wissen, was Athena von der Entnahme von Organen aus Toten hält. Athena hat keine klare Meinung dazu, da sie sich mit dem Thema nie genug befasst hat. Sie erzählt, als sie in Deutschland war, sie hat mal darüber mit ihrem damaligen Freund geredet, er besitzt einen Organspendeausweis. Sofie will wissen, wie Athenas alter Freund heißt und ob sie noch Kontakt zu ihm hat. Athena sagt, nein, sie haben keinen Kontakt mehr, aber sie weiß dass er inzwischen auch geheiratet hat und mit seiner Frau auf Urlaub nach Pelopennes immer wieder geht. Sofie will wissen was für Blutgruppe der Markus hat. Athena sagt, sie kann sich nicht daran erinnern. Sofie will wissen ob die Athena zu einer Transplantation bereit wäre, um ein Leben zu retten. Athena sagt, es kommt darauf an, wie riskant es wäre, sie sieht keinen Grund ihr Leben für einen Fremden zu riskieren, außerdem sie hat ein kleines Kind und sie darf auf keinen Fall ihr Leben in Gefahr bringen. Die kleine braucht sie, die Mutter ist das allerwichtigste für ein Kleinkind.

 

Heute

Athena lebt seit November 2001 in Erlangen. Vor ca. drei Jahren, sie erfuhr dass ihr alter Freund Markus in Griechenland einen Unfall hatte, ihm geht es aber gut. Sie hat in den letzten Jahren einiges durchgemacht und es ist ihr jetzt klar: Man sollte keinen Organspendeausweis besitzen, es könnte lebensgefährlich sein. Entweder soll man von alle Toten Organe entnehmen dürfen, oder von keinem! Oder wollen die Offiziere behaupten dass unsere Gesellschaft heilig ist?

eine WAHRE GESCHICHTE

     

 

Über mondfee1967

nicht kontrollierbar Ich habe mehr als hundert Blogeinträge veröffentlicht und damit einen "Spiegel" erstellt, in dem man das wahre Gesicht unserer Gesellschaft sehen kann.
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