Das große Fischen

Sommer Glyfa/Griechenland – Ende der ´70er

A: Athena

P: Papa

M: Mama

P: Wir gehen heute Nacht fischen.

Athena freut sich. Wenn es soweit ist, sie rennt zu Promenade. Papas deutsche Freunde jammern. Eine böse dicke Frau will nicht, dass Athena mit aufs Boot steigt. Athena macht einen großen Aufstand. Diese Leute kommen hierher und benehmen sich als das Land gehörte ihnen! Das Boot, gehört doch einem Griechen, der mit Papa befreundet ist. Sie sind unfreundlich und arrogant. Schlimme Rassisten sind sie! Der Nikos (siehe Eintrag „Athena gegen Trauschein“) sagt, Athena darf mit auf seinem Boot. Er geht auch fischen. Athena freut sich. Die Deutsche Freunde des Vaters, steigen auf das andere Boot. Zwei Junge und ein Mädchen sind dabei. Der Papa und Athenas Bruder steigen auf Papa’s Schnellboot. Es geht los.

Die Athena hilft den Niko beim Fischen. Sie haben Glück. Sie haben einen riesigen Fischschwarm erwischt. Sie sind sehr schnell beim Fischen. Die Athena nimmt die Fische vom Haken ab. Sie zählt sie auf. Sie haben über drei hundert Fische gefangen. Die anderen  haben nicht so großen Fang. Athena und Nikos haben gewonnen!

Athena beobachtet die Fische. Sie flattern unaufhörlich. Athena beachtet einen Fisch. Sie schaut ihm in die Augen und sie spürt plötzlich, wie sich der Fisch im Moment fühlt! Schrecklich! Er ist ja noch am Leben! Sie wirft ihn ins Meer und sie beobachtet wie er wegschwimmt. A: Viel Glück mein Freund! Lass dich nicht wieder erwischen! N: Was tust du da? A: Der Fisch sagte zu mir, „Bitte, rette mir das Leben!“ Und ich habe es getan.

Der Papa kommt. P: Was ist los? N: Athena wirft die Fische zurück ins Meer. P: Du spinnst! A: Wir müssen aufhören! Wir haben sehr viel gefischt. Wir werden das Meer leerfischen! Es reicht! P: Hör auf Quatsch zu erzählen! A: Doch Papa, ich weiß was ich sage! Die Fische die wir gefangen haben, reichen für das ganze Dorf aus. Wenn wir so weitermachen, dann gibt es keine Fische die Babyfische kriegen und sie werden immer weniger. Dann werden die Kinder meiner Kinder nichts mehr zu essen haben! P: Du erzählst Blödsinn! Hör auf mit deinem Unsinn!

Der Papa geht. Er redet mit seinen Freunden über Athena’s Vorstellungen. Alle lachen darüber.

Am nächsten Tag, die Mama hat viel zu tun. Sie sagt, sie kann doch nicht so viele Fische alleine braten, sie braucht Hilfe. Der Mann von der Taverne daneben, nimmt ihr viel Arbeit ab. Mehrere Tische werden nacheinander gestellt, alle essen sich satt. Die Mama verschenkt Fische an Bekannte. Sie hat nicht geschafft alle zu braten. Wozu? Die Fische waren viel zu viel. Manche Fischer beschweren sich. P: Warum gibst du die Fische den Leuten? M: Was soll ich denn sonst tun? Sie gehen kaputt! Jetzt, wo sie noch frisch sind, soll man sie essen. P: Dann können die Fischer nichts mehr verkaufen, wenn du die Fische schenkst. M: Hättest du nicht so viele gefangen. P: Es ist doch egal. M: Für dich ist immer alles egal! Macht nichts wegen einmal. Die Fischer sind nicht so arm. Sie haben zu essen. Wenn sie jammern, geben wir ihnen die Fische! P: Schmeiß sie besser weg. M: Sage es deinem frommen Bruder! Er jammert, auch wenn ich die Essensreste wegschmeiße. Wenn er wusste was hier abgeht! P: Jetzt ist er nicht da. M: Ist der Kater weg, tanzen die Mäuse!

eine WAHRE GESCHICHTE

 

Der Papa und seine Freunde, haben damals die Athena ausgelacht, weil sie umweltbewusst war. Athena ist sicher, ausgerechnet solche Menschen, rennen heute zu Naturschutzaktionen um sich wichtig zu fühlen. Und sie vergessen, dass man das Böse, im Keim schlagen sollte.

             

„Wir leben in einem gefährlichen Zeitalter. Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen.“

Albert Schweizer

Über mondfee1967

nicht kontrollierbar Ich habe mehr als hundert Blogeinträge veröffentlicht und damit einen "Spiegel" erstellt, in dem man das wahre Gesicht unserer Gesellschaft sehen kann.
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