Athenas Fabel

Der Unersättliche und die Amazone
Es war mal vor lange lange Zeit ein Mann, der nie genug hatte. Er hieß Unersättliche. Der Unersättliche wollte mal fischen gehen. Er verließ sein Land und er segelte Richtung Osten. Gleichzeitig Luna die Amazone, verließ ihre Insel. Die Insel lag im Osten. Luna verlor ihre Orientierung und sie segelte Richtung Westen.
Der Unersättliche war sehr gierig und er wollte viele Fische fangen. Er warf ins Meer ein riesiges Netz. Ein Delphin das in der Nähe schwamm, fing sich im Netz und es versuchte sich zu befreien. Das Netz verhedderte sich und der Unersättliche ging wütend auf das Delphin los und er erschlug es mit einem Stock. Der Meeresgott Triton beobachtete es und er beschwerte sich bei seinem Vater Poseidon. Poseidon verursachte ein schweres Unwetter um den bösen Unersättlichen zu bestrafen.
Das Boat ging unter, aber der Unersättliche hatte Glück!   Insel mit Palmen

Eine kleine Insel sah er in der Nähe und er schwamm zur Küste. Luna die Amazone, war auch in der Nähe und genauso vom Unwetter betroffen. Sie schwamm auch zur Küste. Sie fing an, Meeresfrüchte zu sammeln, um sie zu essen. Der Unersättliche hatte es auch versucht, aber er vermochte sie nicht zu öffnen. Als Luna durstig wurde, sie ging zum Kokosnussbaum um die Milch aus einer Nuss zu trinken. Er war der einzige Baum auf der Insel. „Der Baum gehört mir! Du darfst keine Kokosnuss bekommen. Ich kam zuerst auf die Insel!“ sagte der Unersättliche. „Du willst mir Unrecht tun! Die Bäume sind für alle da und ich will meinen Anteil haben!“ erwiderte sie. „Nein, es wird zu knapp für uns beide!“ sagte er. Und sie: „Wir können sparsam damit umgehen.“ Doch, wollte der Unersättliche den Baum ganz für sich allein haben und es kam zu einem Streit zwischen den beiden. Er war großer und stärker und sie wusste, sie könnte ihn nicht sofort besiegen, weil sie allein war. Sie wartete auf die Dunkelheit und als er schlief, sie holte sich eine Kokosnuss und sie trank die Milch um ihren Durst zu stillen.
Als der Unersättliche am Morgen aufwachte, er merkte dass eine Kokosnuss weniger am Baum hing. „Du bist eine Diebin!“ rief er wütend. „Sieh mal wer da spricht! Der Räuber!“ sagte sie. „Ich werde dich töten!“ schrie er, aber Amazonen kennen keine Angst, also rief sie: „Dann kämpfen wir! Auch wenn du es schaffst mich zu töten, du wirst auch sterben müssen. Du bleibst dann ganz allein hier. Aber wenn du die Kokosmilch mit mir teilst, dann sage ich dir wie man die Muscheln öffnet.“ -„Ok, wie geht es? Erkläre es mir.“ -„Du sollst in dem Moment wo sie aufgehen, einen Stein hineinwerfen. Dann können sie nicht wieder zuklappen.“
Nun, der Unersättliche erlaubte ihr auch Kokosmilch zu trinken, aber nur wenig, weil er geizig war und er verlangte von ihr dass sie viele Muscheln für ihn sammelt. Luna wusste, die Zeit war nicht reif für einen Streit, also sie tat was er von ihr verlangte.
Mit einem solchen Menschen auf eine kleine Insel zu leben, war für eine Amazone unerträglich.  Trauriges Smiley 

Sie wollte wegkommen und sie dachte sehr viel nach. Wenn Amazonen Schwierigkeiten haben, sie wenden sich an die Götter. Auf der Insel es gab keinen Tempel, aber die Götter sind überall und sie können hören. Sie streckte ihre Hände hoch und sie flehte Artemis an. „Große Göttin der Jagd, hilf mir hier raus zu kommen und ich werde für den Rest meines Lebens alle deine Wälder behüten, so dass es immer genug Wild gibt!“ Der Unersättliche hörte es und er sagte: „Es gibt keine Götter, nur wer viel zu viel besitzt ist ein Gott!“ Die kluge Luna erkannte sofort dass sie ein unkultiviertes armes Wesen vor sich hatte. Sie schüttelte ihren Kopf und sie ging zum Strand um zu schwimmen und Muscheln zu sammeln.
Als Luna am nächsten Tag aufwachte und den Horizont beobachtete, sie sah plötzlich Delphine. Sie sprangen auf die Insel zu. Luna warf sich ins Wasser und sie schwamm zu den Delphinen. „Komm, steige auf meinen Rücken! Wir schwimmen nach Grünland, damit du deine Aufgabe als Försterin erfüllen kannst. Poseidon schickte uns zu dir, auf Bitten der Jagdgöttin“ sagte ein Delphin. „Ihr sollt mich auch mitnehmen! schrie der Unersättliche von der Küste aus.“ „Nein, Poseidon sagte, wir sollen nur die Gerechten helfen. Er will den Zorn der Pallas Athene nicht erleben. Und Triton ist sehr wütend auf dich. Wir auch! Denkst du, wir würden den Mann helfen, der unseren Bruder getötet hat?“ „Helft mir und ich werde besser!“ „Beim nächsten Schiffsbrüchigen, bekommst du eine zweite Chance, vielleicht die andere Götter werden dir gnädig sein“ sagte der Delphin. „Jetzt hast du endlich viel zu viel, die ganze Insel gehört dir! Lebewohl in deinem Reich, du bist der Gott der Gier!“ rief Luna und sie winkte.  Smiley mit geöffnetem Mund 

Die Götter geben immer eine zweite Chance. Wenn du mal auf einer abgelegenen Insel landest und die Überreste eines Skelets findest, dann ist er vielleicht der Unersättliche, der auch seine zweite Chance verpasst hat.

Glühbirne  

Fazit:
Du sollst zu andren freundlich sein, nicht gierig und gemein
Wer Mensch und Tier ausnutzt, dann stirbt am End allein!



Über mondfee1967

nicht kontrollierbar Ich habe mehr als hundert Blogeinträge veröffentlicht und damit einen "Spiegel" erstellt, in dem man das wahre Gesicht unserer Gesellschaft sehen kann.
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