Der Untergang

 

Sommer (1979 oder 1980) Glyfa – Griechenland

 

 

AA: Athena denkt im Stillen

A: Athena

F: Foivos

M: Mama

P: Papa

F : freche Schnauze

 

Athena ist in Mamas Laden. Der Papa kommt. P: Athena, möchtest du in die Bucht gehen? Um mit den Kindern meiner Freunden zu spielen? A: Jaaaaaaaa! Mama, was soll ich anziehen? P: Du brauchst nur deinen Badeanzug. Du wirst für ein paar Stunden dort bleiben. M: Nein, sie soll nicht dorthin. P: Warum? M: Ich vertraue diesen Deutschen nicht. A: Mama! Ich darf immer gar nichts! M: Doch, du darfst hier vorne schwimmen, soviel du willst. P: Lass sie doch gehen. Der Foivos wird sie hinfahren. M: Du willst immer nicht, dass die Kinder spielen, was ist jetzt plötzlich los? P: Meine Freunde wollen sehen wie sie sich entwickelt, ob bei ihr alles klar ist. M: Es geht ihnen nicht an, wie mein Kind ist. Sie sollen sich mit ihren eigenen Kindern beschäftigen! P: Du bist immer den Deutschen gegenüber sehr negativ eingestellt. Sie sind gebildet und sie haben Geld. M: Ich bin nicht den Deutschen gegenüber negativ eingestellt. Aber diese, mag ich nicht. Und wenn sie Geld haben, dies ist der Beweis dass sie schlecht sind.

WEALTH IS BLIND, IS THE REASON NOT OF THE VIRTUE BUT OF THE WICKEDNESS

HERACLITUS

Ephesus

approx. 540-475 B.C.

 

P: Quatsch! M: Athena, willst du hin? A: Ja. M: Ok, du darfst hingehen, aber wenn dir schlimmes zustößt, dann ist dein Vater daran schuld. A: Mama, mir passiert nichts.

 

 

Die Fahrt dauert ziemlich lange, weil der Weg, der hinführt, schlecht gebaut ist. Kein Asphalt, überall auf der Straße Steine und Hügel. Wenn sie endlich da sind, man zeigt ihr ein Mädchen.

A: Sie sieht fast so aus, wie ich in dem Spiegel!

Foivos will wissen ob Athena weiß, wieso sie ihr ähnlich aussieht. Athena hat keine Antwort dafür. Der Foivos fährt weg, er wird sie später wieder abholen. Athena fühlt sich unwohl. Alle schauen sie neugierig an. Eine Frau sagt, sie darf sich hinsetzen. Die Athena bekommt Obst. Eine Banane! Es gibt keine Bananen in Griechenland. Bananen wachsen in Afrika. Woher haben diese Touristen die Bananen bekommen? Aus Deutschland mitgebracht? Der Papa bringt immer Bananen mit, wenn er von seinen Deutschlandreisen zurückkehrt. Die Athena bricht den Stiehl ab. Eine dicke Frau jammert. Sie nimmt ihr die Banane weg. Sie gibt ihr eine andere und sie sagt, Athena muss die Bananenschale von der anderen Seite abtrennen. Athena versteht nicht den Grund. Sie versucht es. Die dicke Frau sagt, der Stiehl ist dazu da, um die Banane zu halten. Athena fragt sich ob diese Frau dumm ist. Er ist doch krumm! Die Banane wird runterfallen! Athena versucht es trotzdem. Sie versucht vorsichtig zu sein, doch die Banane fällt am Boden. Die dicke Frau jammert. Sie sagt, Athena kriegt jetzt keine weitere Banane. Athena ist jetzt verärgert. Sie denkt, diese dicke Frau sei bescheuert. Athena steht auf und sie läuft Richtung Meer. Sie mag diese Leute nicht. Sie sind unfreundlich. Ein Mann sagt etwas. Zwei Jungs kommen auf sie zu. Athena vertraut den beiden nicht. Sie wollen spielen. Die Jungs führen ein Rennen. Der Gewinner ist ein wenig breiter als der andere. Sie sind Zwillinge, aber Athena merkt sich den Gesichtsausdruck und kann sie fast unterscheiden. Einer der beiden hat ein freches Gesicht. Sie verwechselt sie aber manchmal. Es ist normal. Sie kann aber die anderen Zwillinge, die Griechen Dimitris und Nikos mit denen Athena befreundet ist, sehr gut unterscheiden. Denn sie spielt viel zu oft mit den beiden. Ein Mann bringt das Mädchen zu ihnen, obwohl die dicke Frau es nicht wollte. Die anderen haben sie inzwischen überredet. Das Mädchen und Athena stellen sich nebeneinander. Es wird ein Rennen geben. Mit dem Pfiff, Athena springt hoch und rennt sie weg. Das Mädchen fängt an zu jammern. Athena kehrt zurück. Man sagt, sie war viel zu früh weg, sie sollen es wiederholen. Das zweite mal Athena wartet, damit das Mädchen zuerst wegrennt. Dann springt sie weg und überholt sie. Es war nur ein Klatsch! Athena jubelt. Das Mädchen jammert. Sie schreit wie verrückt. Die anderen sagen, Athena soll zulassen, dass das Mädchen gewinnt. Warum? Es ist unfair! Athena stellt sich neben ihr und sagt, sie soll loslaufen. Das Mädchen rennt weg und schaut immer wieder zurück. Sie hat fast die Hälfte der Strecke erreicht und Athena fängt erst jetzt an zu rennen. Athena rennt wie der Wind, sie wird mit Sicherheit als erste ans Ziel kommen. Doch, die freche Schnauze stehlt sich auf dem Weg und streckt sein Bein vor ihr damit sie stolpert. Athena fällt am Boden. So eine Sauerei! Was für ein schlechter Junge! Athena beschimpft ihn. Er erzählt es weiter, die Touristen tadeln sie. AA: Idioten!

Die Touristen reden miteinander. Sie sagen, jetzt werden die Mädchen von den Jungs getragen. Athena steigt auf den Rücken von Alex, weil sie schwerer als das andere Mädchen ist und er ist kräftiger als sein Bruder. Das Mädchen klettert auf den Rücken seines Bruders. Es geht los. Athena und Alex gewinnen! Athena jubelt. Gewonnen!!!! Das Mädchen jammert.

AA: Blöde! Du muss auch das Verlieren lernen! Was lernt ihr in der Schule? Ich bin dir überlegen, gebe es zu!

Die Touristen sagen, sie sollen es jetzt anders rum machen. Es ist aber ungerecht! Die freche Schnauze ist nicht so kräftig wie sein Bruder und er muss die Athena auf den Rücken tragen? Athena ist viel zu schwer! Sie macht trotzdem mit. Alex trägt das Mädchen. Er gewinnt. Das blöde Mädchen freut sich. Hoffentlich gibt sie jetzt Ruhe und hört sie mit dem Jammern auf.

Sie sollen jetzt Frauen gegen Männer rennen. Athena weiß, dass die Jungs schneller sind, sie wird aber so schnell wie möglich sein. Der Kampf zählt. Sie hat es in der Schule gelernt. Alex trägt seinen Bruder, Athena trägt das Mädchen. Die Athena rennt mit allen Kräften, Alex ist aber schneller. Sie rennt trotzdem weiter, schnell, so schnell sie kann. Sie bewegt auch die Hände, damit es schneller geht, Athena denkt, das Mädchen kann sich von allein festhalten. Doch nicht, sie fallen runter. Das Mädchen fängt an zu jammern. Sie schreit und weint als wäre die Welt untergegangen.  Die Athena versucht sie zu trösten. Vergeblich. Die dicke Frau kommt und schreit die Athena an.

AA: Blöde Kuh! Ich kann doch nichts dafür! Sie ist viel zu schwach!

Die Touristen kehren zu den Zelten zurück und nehmen das Mädchen mit. Athena folgt. Eine Frau bewegt ihre Hände und Athena merkt, dies bedeutet, dass sie weggehen muss.

AA: Dumme Touristen! Was denkt ihr wo ihr seid? Es ist mein Land. Ihr dürft mich nicht wegjagen. Eines Tages, ich werde mich an euch rächen!

Sie läuft Richtung Ufer. Die Jungs folgen. Athena will zeigen was sie alles kann, was dieses Mädchen niemals von allein schaffen könnte. Sie macht einen Sprung und dreht sich um sich, in der Luft. Sie fängt an das Rad zu machen und zu toben. Sie kann auch weit springen. Die Jungs sind begeistert. Sie machen mit. Manche Touristen, die ein Stück weiter gezeltet haben, rufen die Jungs zu sich. Sie werden eine Fahrt im Boot machen. Die Jungs freuen sich. Athena will mitgehen. Manche sagen, es geht nicht, es ist zu gefährlich. Die Athena weiß inzwischen, wie sie sich durchsetzen wird. Sie fängt das Jammern an. Ein netter junger Mann schaut sie an und fragt ob sie schwimmen kann. Sie rennt ins Wasser und schwimmt. Sie taucht ein paar Mal unter Wasser und wieder auf. Sie tobt und stützt sich mit den Händen auf dem Meeresboden und streckt die Beine raus. Sie kehrt zurück und schaut ihn an. A: Naaaaaaa? Er lächelt und er sagt, dass sie die Prüfung bestanden hat.

AA: Eine Prüfung? IHR musst doch geprüft werden! Was glaubt ihr wo ihr seid?

Viele Kinder sind da. Ungefähr so alt wie die Athena. Athena wird bald ein Fräulein, aber sie sieht viel junger aus. Manche Leute denken dass sie erst zehn ist. Dies ist sehr ärgerlich. Sie steigen auf einem Schlauchboot. Es ist an einem anderen Boot festgebunden. Sie werden gezogen. Als sie auf dem Boot steigt, alle sagen, sie soll sich hersetzen. Sie kann sich doch nicht gleichzeitig neben allen Jungs setzen. Sie sucht sich einen Platz aus, neben Alex. Er freut sich. Sie fahren los. Die Jungs fangen an zu singen. Athena kann nicht mitsingen. Sie kennt diese Texte nicht, es ist Deutsch. Sie sagen, sie soll auch singen. Etwas auf Griechisch. Sie hat einige Lieder gelernt, als sie die Jugendherberge besuchte. Sie singt: „Es war mal ein kleines Boot…“ und sobald sie zum Refrain kommt, ( oe oe oe oeeee ) singen alle zusammen. Alle lächeln, die Stimmung ist sehr gut. Der Alex umarmt sie. Herz Sie verpasst ihm einen Kuss. Die freche Schnauze steht auf und sagt, er will auch geküsst werden!

AA: Du bist bescheuert!

Das Boot wackelt. Alle schreien ihn an. Er will trotzdem zu Athena, das Gleichgewicht im Boot geht verloren, das Boot kentert. Uuuuuuuuuups! Alle fliegen jetzt ins Wasser!

Athena sieht, der junge Mann, der mit den Erwachsenen in dem anderen Boot sitzt, springt blitzschnell ins Wasser. Geschrei folgt! Alle sind in Panik geraten, sie wird unter Wasser verdrängt. Sie versucht an die Oberfläche zu kommen und sie kommt plötzlich aus dem Wasser, aber in den Luftraum, unter dem Schlauchboot. Sie schaut sich um. Sie dreht sich in die andere Richtung. Alex ist da. Sie freuen sich. Er schaut sie an und sie bewegt den Kopf hin und her. Er lächelt. Er hat schon verstanden, dass es ihr lieber ist, wenn sie in dieser Höhle bleiben. Sie wollen jetzt knutschen. Platsch! Was war denn das? Der junge Mann ist aufgetaucht! Er schaut die beide an und Athena weiß was er denkt. Sie kann Gedanken lesen: Er freut sich und er ist gleichzeitig wütend. Er denkt: „Gut dass es euch gut geht! Die Welt geht hier unter und ihr flirtet? Ihr seid verrückt!“ Er redet mit Alex. Er will wissen ob er es schafft von allein raus zu kommen. Alex sagt, er kann es. Athena versucht es alleine, es klappt nicht. Zu eng um sich umzudrehen. Der junge Mann sagt, sie soll ihm die Hand geben, sie sollen es zusammen versuchen.

AA: Dich an die Hand halten? Na ja, ok. Du bist zwar alt, aber du siehst gut aus.

Er ist nicht sehr alt, sie schätzt ihn für höchstens zwanzig, aber alles über fünfzehn, zählt für sie als alt. Sie tauchen unter Wasser. Er zieht sie nach unter, ein Stück seitlich und dann nach oben. Schön ist es! Wie im Film „Die verlorene Atlantis“! Als sie aus dem Wasser sind, das andere Boot ist in der Nähe. Die jüngsten werden dort aufgenommen. Der junge Mann gibt Anweisungen. Jene die stärker sind, werden versuchen das Boot umzudrehen, der Rest hält sich an dem anderen Boot und am Seil fest, oder schwimmt einfach. Athena kann gut schwimmen, ist alles für sie kein Problem. Sie fühlt sich auch stark, darum will sie helfen. Sie nähert sich den Jungen. Die freche Schnauze schimpft. Er meint, sie soll weggehen. Ist er blöd? Athena bleibt. Ein paar Versuche sind schon gescheitert, als das Boot jetzt wieder zur Hälfte umgedreht worden ist, sie springt aus dem Wasser, wie die Polospieler und gibt sie einen kräftigen Schlag mit der Faust gegen das Boot, damit es sich ganz umdreht. Klappt nicht. Der blöde mit der frechen Schnauze schreit sie an. Athena zeigt ihm die Zunge. Smiley mit herausgestreckter Zunge Der junge Mann sagt, dass sie nur helfen will.

AA: Na endlich einer, der nicht doof ist!

Athena merkt, dass der Wind die Gegenrichtung weht. Sie bewegt ihre Hände und schreit sie auf English.

A: Wind! Wind!

Der junge Mann ist klug, er kapiert es. Er sagt, sie sollen es andersrum versuchen. Athena schaut zu. Sie schaffen es! Doch wenn das Schlauchboot umgedreht worden ist, die Strömung nimmt es mit. Ein paar der Männer schwimmen hinterher. Vergeblich. Die Strömung ist zu stark. Sie nimmt es mit, weit weg. Manche Männer vom Strand, sind zur Hilfe gekommen. Jene Jungs die sehr müde und schwächer sind, steigen zuerst aufs Boot. Die Athena bemerkt einen Junge der unter Wasser schwebt. Sie holt ihn aus dem Wasser. Sie zieht ihn an den Haaren und ruft sie zu den Männern, die auf dem anderen Boot sind, sie sollen ihn zum Boot holen. Sie merkt, er hat Angst. „Don’t worry! sagt sie. Sie schleppt ihn zum Boot. Er war halb ertränkt. Die älteren Männer sagen, sie soll auch drauf steigen. Sie will nicht. Vielleicht braucht noch jemand Hilfe. Das eine Boot ist schon voll, der junge Mann sagt, Athena soll jetzt auch aufs andere Boot. Alex will ihr helfen, drauf zu steigen. Die freche Schnauze nähert sich und schubst sie ins Wasser zurück.

F: Nein Bruder! Mir musst du zuerst helfen! Nicht dieee!

Alex schaut sie an. Sie weiß, er fühlt sich wie gespaltet. Er schaut seinen Bruder an, dann die Athena wieder. Sie schwimmt rückwärts und sie nickt. Sie gibt ihm damit zu verstehen dass er seinen blöden Bruder helfen darf.

Während er es versucht, kommt ein Junge, der inzwischen sehr müde ist und er stützt sich auf sie. Athena geht ein paar Mal unter Wasser, wegen ihm.

AA: Goofy! Du siehst aus wie der Goofy und bist blöd wie der Goofy!

Als Athena wieder an die Oberfläche ist, er stützt sich wieder an sie. Diesmal wehrt sie sich nicht dagegen, sondern sie lässt es zu, damit sie tief genug kommen und sich umdrehen kann. Sie schwimmt seitlich und kommt wieder an die Oberfläche, ein Stück weiter, hinter ihm. Sie betrachtet die Jungs. Sie sind nicht cool genug. Wenn sie sich wieder nähert, man wird sich wieder auf sie stützen. Sie holt tief Luft ein und taucht sie unter Wasser. Sie schwimmt unter Wasser der Küste entlang, soweit sie kann. Als sie das Gefühl hat, dass sie bald platzen wird, sie taucht wieder auf. Sie schwimmt zum Ufer. Als es nicht mehr sehr tief ist und sie im Wasser laufen kann, eine Touristin sieht sie und schreit sie zu den anderen, dass sie da ist. Ein Mann sagt, manche Männer sind noch auf der Suche nach ihr. Kurze Zeit später, Alex kommt auf sie zu. Er weint und gleichzeitig schreit er sie an. Dann geht er zu den anderen. Athena versteht es nicht. Was hat sie denn schlimmes getan? Sie wäre wegen diesem Goofy beinahe ertränkt! Alex ist verärgert, aber Athena auch. Ein Mann erklärt, dass er sich Sorgen um sie machte.

Athena wirft einen Blick zu den anderen. Sie stehen einigen Meter weiter. Der junge Mann wird von den Jungs umringt. Sie jubeln ihn hoch. Er ist ein Held! Stern

Sie geht ins Wasser und sie spielt mit den Wellen. Später, kommen die Zwillinge und das Mädchen auch. Das Mädchen darf auch ins Wasser, doch nur dort wo es flach ist. Sie spielen zu viert mit einem Ball. Es macht Spaß! Aber Athena bekommt nicht so oft den Ball. Athena wirft den Ball an alle Drei, abwechselnd. Das Mädchen wirft ihr nie den Ball. Alex wirft den Ball oft zu Athena, sein Bruder nur selten. Das Mädchen bekommt öfter den Ball von den beiden. Dies ist ungerecht! Sobald Athena es merkt, sie wirft den Ball immer wieder nur zu Alex, weil sie ihn von ihm, öfters bekam. Alex merkt es und die beide fangen an zu zweit zu spielen und sie lachen. Das Mädchen fängt an zu jammern.

AA: Blöde! Lass mich doch in Ruhe flirten! Du sollst mit seinem Bruder spielen!

Das Mädchen schreit ganz laut. Dies ärgert die Athena. Athena wirft den Ball mit aller Kraft gegen sie. Die freche Schnauze schimpft. Er sagt, sie soll nicht mehr mitspielen. Athena streckt ihre Zunge raus.

AA: Blödmann!

Athena geht weg. Sie setzt sich am Strand. Eine Frau kommt und will sie wissen was passiert war. Athena ist traurig. Alex hätte längst die anderen verlassen müssen und zu ihr kommen, er macht es aber nicht. Er wird es eines Tages bereuen und viel weinen. Sie ist ganz sicher.

Der Foivos ist endlich wieder da. Er redet mit den Touristen. Kurz danach, sie fahren weg.

 

Im Auto Auto

F: Du hast sie durcheinander gebracht? A: Ich kann nichts dafür, diese Jungs sind doof. Einer hat komischen Name. F: Wen meinst du? A: Jenen dessen Name wie Klania klingt. (gr. Κλανιά=Furtz)

Foivos lacht. F: Du meinst Claus? A: Ich denke schon. F: Und wie findest du die andere Touristen? A: Nur ein junger Mann war nett. Nur anfangs. Dann, har er mich auch beschimpft. Er hat alle gerettet, er ist sehr tapfer. F: Ich weiß wem du meinst. Er wird es eines Tages bereuen. A: Alle andere, sind Sch….

Die Athena führt ganz schnell ihre Hand vor dem Mund und deckt ihn zu. Foivos lacht.

F: Scheiße! Sag es! Dich hört sonst keiner. A: Ich kriege immer Ärger wenn ich schimpfe. F: Von wem? A: Von meinem Vater. Er schimpft aber auch. F: Hast du es ihm gesagt? A: Ja. F: Was sagte er dazu? A: Nichts. Ich habe Prügel gekriegt. F: Was sagte deine Mama? A: Ich soll geduldig sein, bis er wieder nach Deutschland geht. Ich denke, meine Eltern verstehen gar nichts. F: Du hast Recht. Deine Eltern sollten dich auch nicht zum Arbeiten zwingen. Es ist verboten. A: Es macht mir Spaß, meine Mama im Laden zu helfen. Wenn der Papa weg ist, wir dürfen auch schwimmen gehen. Und im Herbst, sie kauft uns die schönsten Schulsachen. Sie zahlt meine English und Deutschkurse und Papa sagte, wir werden in den besten Unis studieren. Ich glaube es ihm aber nicht. Wenn mir einer hilft, nur meine Mama. F: Also, es hat dir bei den deutschen Touristen keinen Spaß gemacht? A: Sie sind Barbaren. F: So schnell hast du es gemerkt? A: Und sie benehmen sich als wären ihre Kinder besser als wir. F: Du meinst dass sie arrogant sind? A: Ja. Ich will dass sie weg gehen. Sie haben keinen Respekt vor uns. Wir sollen sie wegjagen. F: Geht nicht. Wir haben Frieden. Und sie haben deine Schwester in ihren Händen. A: Ist sie wirklich meine Schwester? Die Mama gibt es nicht zu. F: Was sagt dein Papa? A: Nichts. Er sagt nur, dass die Kinder der Deutschen besser erzogen sind. F: Es stimmt nicht. Sie sind verlogen. Sie sind äußerlich nett, aber hinterhältig. A: Ich weiß nicht. Ich weiß nur, dass sie heute sehr grob waren. F: Sie sind immer so. Siehst du denn nicht im Fernseher, was sie alles während des Krieges hier angestellt haben? A: Ja, aber wenn solche Filme im Sommer laufen, Papa schaltet das Fernsehergerät aus. Er sagt, der Krieg ist vorbei, sie seien jetzt gut geworden. F: So schnell, ändert die Denkweise eines Volkes nicht. Lass dich nicht verirren.  A: Eines Tages werde ich sie dafür bestraffen! F: Tue es jetzt! A: Geht nicht, ich bin zu jung. F: Wenn du es wirklich tust, ich bin vielleicht schon tot, aber eins sollst du wissen: ich werde dich von da oben beobachten und mich freuen. A: Dann werde ich es ganz sicher tun, ich schwöre! F: Ich wünsche dir dann viel Glück!

Athena lächelt. Foivos auch.

Foivos ist cool!

 

Im Laden.

M: Gehe ins Zimmer dich ausruhen.

Athena geht ins Zimmer. Sie wirft sich auf dem Bett. Sie schaut an die Decke. Eine Spinne ist da. Sie ist groß! Sie fängt an sich zu bewegen.

A: Mamaaaaaaaaaaaaaaa! Ein Monster!

Die Mama kommt. M: Du spinnst! Es ist doch kein Monster. Was bist denn du, für ein Seewolf? Der Foivos erzählte, dass du keine Angst hattest.

Die Mama tötet die Spinne. A: Athena weint. Warum hast du sie getötet? M: Was hast du sonst erwartet? A: Du hättest sie hinaustragen sollen. M: Du bist verrückt.

Die Mama geht. AA: Mich versteht keiner!

 

eine WAHRE GESCHICHTE

 

Athena denkt heute darüber nach. Sie ist Gesichtsblind. Aber sie ist nicht blind. Sie ist ziemlich sicher, der junge Mann der diese Idioten damals im Sommer gerettet hatte, sei der Mark Raymond.

 

Maaaaaaaaaaaaaaaaaark! Bist du verrückt?? Wirf sie wieder ins Wasser!!! Zähne zeigendes Smiley

 

 

 

Über mondfee1967

nicht kontrollierbar Ich habe mehr als hundert Blogeinträge veröffentlicht und damit einen "Spiegel" erstellt, in dem man das wahre Gesicht unserer Gesellschaft sehen kann.
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