Der Halbbruder und die Lebertransplantation

Glyfa-Griechenland Sommer Ende der 70er

A: Athena

AA: Athena denkt im Stillen

M: Mama

 

Athena hat die Grundschule erfolgreich beendet. Sie lernt auch English, in einer Privatschule. Weil sie im English sehr gut ist, sie wird im Herbst einen Intensivkurs besuchen. Sie ist sehr stolz darauf.  Manche dumme deutsche Touristen, behaupten dass Athena in der Schule zurückgeblieben ist. Eine Frau nimmt sie im Schutz. „Schämt euch so zu reden!“ sagt sie! „In Griechenland besuchen alle Kinder 6 Jahre lang die Grundschule! Unser Schulsystem ist anders!“ Athena will alle Sprachen der Welt lernen. Was sie noch nicht weiß ist, dass ein Jahr später, es einen großen Streit geben wird. Der Vater will dass sie von der Stadt ins Dorf ziehen, damit die Kinder keine Fremdsprache mehr lernen können. Hinter dieser Entscheidung stecken manche griechische Vlachen aus der Familie des Vaters und manche deutsche Vlachen. Klar doch! Die Vlachen waren schon immer altmodisch, chauvinistisch und hinterlistig. Athena verachtet diese Menschen.

Im Moment, die Mama ist im Laden. Ein Junge ist im Laden auch und schaut sich um. Er will einkaufen. Athena geht hinaus. Die Touristen reden mit Mamas Verwandte und Freunde. Man sagt, dieser Junge hat seelische Probleme, weil die Eltern getrennt leben. Athena will wissen was sie da erzählen. Ein Deutscher sagt, sie reden über ihren Bruder! Athena will von den Griechen wissen ob sie richtig verstanden hat. Ein Onkel sagt nein, stimmt nicht, außer Jannis, sie hat keinen weiteren Bruder. Athena geht in den Laden. Sie betrachtet den Jungen. „Er sieht wie mein Papa aus!“ denkt sie. Er schaut sie an. Athena weiß nicht wie sie sich verhalten soll. Sie fragt ganz spontan: „Are you my brother?“ Er antwortet nicht. Er geht hinaus. Kurz danach, sie geht auch hinaus. Ihr Papa sagt etwas zu ihm, sie versteht nicht alles, es ist Deutsch. Aber die Wörter „mein Sohn“ hat sie schon verstanden. Es klingt wie im Englisch. Sie geht in den Laden. Eine Frau kommt, und fängt an, die Mama anzuschreien. Sie meint, die Mama ist daran schuld, dass der Sohn dieser Frau leidet. Athena erklärt dies der Mama. Die Mama ist verblüfft. Sie sagt: „Diese Frau spinnt!“ Dann sie sagt zu der Frau, sie soll warten. Athena muss im Laden bleiben. Die Mama geht und kehrt mit Papa zurück. Sie will wissen, was mit dieser Frau los ist. Die Mama versteht zu wenig Deutsch. Der Papa sagt, sie will Geld haben, denn sie hat ein uneheliches Kind. „Na und? Ich kann nichts dafür!“ sagt die Mama. Der Papa sagt, er sei sein Sohn. Die Mama ist schockiert. Sie geht ans Telefon. Sie will Papas Bruder anrufen. Er soll kommen, um die Situation zu klären. Papa sagt, es war nur ein Witz, sie soll den Hörer auflegen. Mama will wissen, wieso diese deutsche Frau, sie beschimpft. Papa sagt, sie sei überspannt, sie kommt nicht allein mit dem Kind zurecht. Sie spinne ein wenig. Zu der Frau sagt er aber, dass Mama spinnt! Athena traut ihren Ohren nicht! Hört sie richtig, oder ist der Papa ein sehr schlimmer Lügner? Papa und die Frau gehen hinaus.

„Mama, dieser Junge ist mein Bruder!“ sagt sie. „Der Papa lügt! Diese Frau hat er auch angelogen!“ Die Mama sagt, der Papa würde sich niemals trauen, ein uneheliches Kind zu zeugen. Seine Verwandtschaft würde den Pfarrer holen um ihn zu exkommunizieren. „Doch Mama!“ Die Mama schreit die Athena an. Sie sagt, die Athena hat Fantasie. Jetzt, Athena ist sauer. „Meine Eltern sind doof“! denkt sie. Sie denkt viel nach: „Wenn dieser Junge zu uns zieht, dann sind wir zu viert und der Papa kann uns nicht mehr terrorisieren!“ Sie geht zu Mama. A: Mama, sage dem Papa, dieser Junge soll zu uns ziehen. M: Du spinnst! A: Mama, der Englischlehrer sagte dass ich klug bin oder? M: Ja, und? A: Dann tue was ich dir sage. Ich verstehe diese Menschen, der Papa lügt. M: Quatsch! A: Mama, du muss mir glauben! Dieser Junge soll zu uns ziehen! M: Du hast mir eine Idee gegeben! Bleib hier, ich komme gleich wieder.

Die Mama geht hinaus. Wenn sie zurück kehrt, sie sagt: „Gut! Ich habe gesagt, wenn diese Frau es finanziell nicht schafft, sie solle ihren Sohn uns überlassen! Sie will natürlich nicht. Jetzt, habe ich das Problem gelöst. Sie wird mich nicht wieder stören!“ Athena ist am Boden zerstört. AA: Toll! Ich habe das Gegenteil erreicht, als was ich wollte! So ein Mist! M: Athena, du darfst Deutsch lernen, damit du mir erklärst, was diese Touristen sagen. A: Wirklich? Der Papa wird es nicht zulassen. M: Doch, ich arbeite den ganzen Sommer hier. Er muss für deine Schule zahlen. Ob er will oder nicht. Aber sage ihm jetzt nichts. Ich will keinen Streit im Moment.

Athena rennt hinaus. Sie jubelt. Sie rennt und tobt. „Hurraaaaaaaaaa!“ Der Papa will wissen warum die Athena sich freut. Athena sagt nichts. Die Mama sagte ihr, sie soll noch nicht darüber reden. Papa ist jetzt wütend. Eine dicke Deutsche sagt, Athena verhält sich nicht normal. Athena schaut diese Frau an und streckt die Zunge raus. Sie macht Grimassen.  AA: Blöde Kuh!

Papa will wissen wieso sie sich so verhält. Athena sagt, diese Frau sei blöd. Athena kann sie verstehen, aber diese Frau kann die Athena nicht verstehen. Athena weiß nämlich etwas, was diese Frau nicht weiß. Der Papa will wissen was sie meint. Athena sagt ihm nicht. Der Papa ist jetzt sehr wütend. Er sagt, dass Athena frech ist. Er will zuschlagen! Athena rennt weg. AA: Blödmann! Du und deine dumme Freunde! Eines Tages, ich zahle es euch zurück!

 

Buch-Nürnberg 1990

Athena arbeitet bei „Quelle“. Sie nimmt einen Saft ein, den ihr Vater gebracht hat. Er meinte, es wäre gut für den Organismus. Doch, fühlt sie sich oft sehr schwach. Seltsam! Athena war sonst immer fit. Sie lässt sich untersuchen. Der Arzt sagt, die Blutwerte seien so niedrig, dass man sich wundert, wieso sie überhaupt auf die Beine steht. Athena weiß noch nicht, dass sie ein starkes Immunsystem hat. Sie bekommt Eisentabletten, ihr ist übel. Sie nimmt sie ungerne ein. Vielleicht ihr Organismus, braucht nicht so viel Eisen, wie andere Organismen! Sie macht mehrere Untersuchungen. Sie wohnt bei ihrem Onkel und Tante und ist auf der Suche nach einer Mietwohnung. Eines Tages, kommt der Papa. Er sagt: „Janna hat das Los gezogen! Warum die Janna und nicht du? Schade!“ Er geht. Er will nach Griechenland. Werner ist durcheinander. Er sagt: „Athena du hast Glück! Es könnte sein dass du unters Messer kommst!“ Er geht hinaus. Der Onkel sagt, die Welt ist komisch. Manche Menschen sind besser als man dachte und manche viel schlimmer als man sich überhaupt vorstellen kann. Er geht auch hinaus und leistet seinem Freund Werner Gesellschaft. Athena will von der Tante wissen, was der Onkel meinte. Die Tante sagt: „Athena, der Werner macht sich Sorgen um euch. Er ist ein guter Mensch, vergiss es nicht, egal was kommt. Deinem Vater bist du egal. Auch wenn du morgen stirbst, er wird froh sein, wenn er was davon hat. Der Werner, ist ein Fremder, aber er macht sich Sorgen. Mehr, darf ich dir nicht sagen.“

Athena ist verblüfft. Was soll das??

Diesen Sommer, sie flog nicht nach Griechenland. Sie ging mit ihrem Freund auf Urlaub nach Bodensee. Im Herbst, sie zog nach Bamberg. Sie haben eine schöne Wohnung gemietet.

Eines Tages, sie erwacht aus einem komischen Traum. Sie hat ihre Schwester in einem weißen Brautkleid gesehen. Komisch! Ihre Schwester ist schon verheiratet und hat sie zwei Kinder. Sie schaut in der Traumdeutung nach. Wenn einer im Traum heiratet, er wird sterben! Sie macht sich sorgen. Ihr Freund findet es übertrieben. Er sagt, sie habe schlecht gegessen. Athena sagt nein, es sind Informationen im Unbewussten, die Träume hervorrufen. Sie sagt, zum Glück, sie sah keine Hochzeit, sondern nur dass ihre Schwester ein Brautkleid trug. Er lacht. Athena denkt, es sei für ihn zu hoch, er kann es nicht verstehen. Sie ruft ihre Schwester an. Keiner geht ans Telefon. Sie ruft die Schwiegereltern ihrer Schwester an. Keiner da. Sie ruft die Mama an. Keiner geht ans Telefon. Sie ruft die Freundin der Mama an. Sie ist da. Athena erzählt dass sie sich Sorgen um ihre Schwester macht. Sie habe schlecht geträumt. Frau Koula ist verblüfft. Sie sagt, alle seien in Athen, sie solle sich nicht sorgen, die Schwester müßte operiert werden, aber es sei nicht schlimm. Als Athena einige Monaten später bei der Tante zu Besuch ist, sie erfährt, Frau Koula wollte sie nicht beunruhigen und erzählte ihr nicht die Wahrheit. Ihre Schwester hat eine lebensgefährliche Operation hinter sich, aber jetzt, es geht ihr gut.

 

Als Athena nächsten Sommer nach Griechenland fliegt, ihre Schwester Janna erzählt: „Ich war die ganze Zeit schwach und ich habe abgenommen, man dachte ich wäre faul. Keiner glaubte dass es mir schlecht ging“. Komisch! Genauso, war es mit Athena letztes Jahr! Die Schwester erzählte weiter: Eines Tages sie erwachte und sie hatte eine Beule im Bauch. Sie und ihr Mann waren schockiert. Sie fuhren nach Volos ins Krankenhaus und der Arzt sagte, sie müsse sofort operiert werden, es sei Echinokokkus. Man warf ihr vor, sie hätte schmutzigen Salat gegessen. Unglaublich, denn sie wäscht immer den Salat. Die Schwester hatte kein Vertrauen zu den Ärzten dort und fuhr nach Athen, obwohl die Ärzte sagten, dies wäre gefährlich. Dort sie sagte, sie wolle einen plastischen Chirurg haben, sie wolle nicht, dass die Narbe danach sehr sichtbar werde. In Athen, eine Freundin der Schwester hat durch Bekannten einen Chirurg gefunden, der übernahm. Der Schmerz war unerträglich, sie wünsche es niemandem. Man entfernte ein Stück von der Leber, weil sie angegriffen war. Der Arzt war sehr nett, er verfolgte ihre Genesung und machte sich Sorgen um sie. Die Schwester zeigt der Athena die Narbe. Sie ist sehr lang. Man kann auch den Fleck sehen, den der Schlauch hinterließ.

 

Erlangen 2009

Athena redet mit Andy. Sie sagt, es gebe einen Komplott und jetzt die Menschen die darin beteiligt sind, schweigen. Ihr Ex-Mann, ihre Schwiegermutter und wer weiß welche anderen Menschen, seien darin beteiligt. Athena hat drei Nieren. Man erzählte ihr, dass Stelios, der Sohn eines Militäroffiziers, krank ist. Als der Athena klar wurde, dass sie ihn von der Vergangenheit kennt, sie wollte ihm helfen, aber später sie merkte dass man damit handeln wollte und sie ist froh dass er nicht mitmacht. Außerdem, sie ließ sich informieren. Eine Transplantation ist lebensgefährlich. Andy sagt, sie habe doch eine ähnliche Operation hinter sich. Athena sagt nein, sie habe nur Kaiserschnitt hinter sich. Es sei harmlos im Vergleich zu einer Transplantation. Ein Baby, muss so wie so aus dem Körper der Mutter raus, aber bei einer Transplantation, ein Stück vom eigenen Körper wird entfernt. Es ist überhaupt nicht das Gleiche. Andy ist verblüfft. Er sagt, er war mal erkrankt und er hatte kaputte Leber. Er wurde operiert. Er will wissen, ob Athena sicher ist, dass sie nicht da operiert worden ist. Athena sagt, ihre Schwester ist operiert worden. Andy ist überrascht. Er wusste nicht, dass Athena noch eine Schwester hat. Einige Tagen später, Athena zeigt ihm Fotos. Er betrachtet die Fotos der Geschwister von Athena, länger als die anderen. Er bleibt beim Foto der Schwester länger stehen. Athena sagt, Janna sieht ihrem Vater sehr ähnlich. Komisch! Andy sieht dem Vater von Athena auch ähnlich!

 

Im Herbst 2009, eine Bekannte sagt zu Athena dass Andy ihr Halbbruder ist! Athena will es nicht wahr haben. Moira sagt, die Athena braucht ein wenig Zeit um es zu verstehen. Jeder ist schockiert, wenn man so etwas erfährt. Die Athena weiß heute, diese Frau hat es niemals gut mit Athena gemeint, sie hat ihr einiges erzählt, nur weil sie es tun musste.  Athena erfuhr auch, dass ein Arzt in der Vergangenheit in Griechenland, erpresst worden ist. Man drohte ihn umzubringen, falls er eine bestimmte Operation nicht durchführen würde!

 

Athena denkt heute darüber nach: Moira! Willst du etwa das, was du mir letztes Jahr erzähltest, zurücknehmen? Klar! Du gehörst zu den schäbigen unter den Griechen!

Andy! Was hat deine Mama für Beziehungen? Einen griechischen Chirurg zu drohen? Wie hat sie denn das geschafft? Hat sie Verwandte im Militär, oder lässt sie sich von Offizieren bumsen? Deine Mama ist kriminell und unser Vater auch! Und erzähl bitte nicht, sie dachte meine Schwester ließ sich bewusst operieren um dir zu helfen! Sie wusste nicht mal von deiner Existenz! Sogar ich, obwohl als Kind davon hörte, ich hatte es Jahre lang vergessen und hätte dich nicht wieder getroffen, würde ich immer noch in der Vorstellung leben, ich hätte nur eine ältere Schwester und einen jüngeren Bruder. Und da ich meine Schwester zu gut kenne, ich sage im Voraus, egal zu wem sie jetzt stehen will, ich erwarte von jedem Idiot -auch von deiner Mama- seine Verantwortung zu übernehmen, denn werden die Schuldigen davonlaufen, solche illegale Operationen wird es wieder geben und mag sein, dass manche Menschen dumm genug sind, um zu glauben ihre Kinder werden verschont sein, ich will aber mein Kind jetzt schon davor schützen, indem ich die Schuldigen zu Verantwortung ziehe!   

eine WAHRE GESCHICHTE

Über mondfee1967

nicht kontrollierbar Ich habe mehr als hundert Blogeinträge veröffentlicht und damit einen "Spiegel" erstellt, in dem man das wahre Gesicht unserer Gesellschaft sehen kann.
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